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Valerian Çaithoque
Aschamdon
Band 1 der Amizaras-Chronik

Rezension © 2015 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de

Verlag: Amizaras
Hardcover
720 Seiten über 200 Abbildungen
ISBN: 978-3981442106
bei Amazon bestellen
nun auch als Taschenbuch erhältlich

 

Kurzbeschreibung:

Die Amizaras-Chronik stellt neben der Beschreibung einer abenteuerlichen Suche, eine Reise durch die geheimnisvollsten Winkel der menschlichen Geschichte dar. Die großen Mysterien unserer Existenz werden dabei ebenso enthüllt, wie der Ursprung alter Legenden über machtvolle Wesen, die unsere Geschicke lenken.

Rafaela ist wegen eines grausamen Verbrechens in eine Psychiatrische Anstalt eingeliefert worden. Als sich ihr die Chance auf ein neues Leben in Freiheit bietet, greift sie zu, ohne sich viele Gedanken über den Preis dafür zu machen. Verführt durch große Versprechungen und gebunden an einen Pakt, lässt sie sich darauf ein, einen besonderen Auftrag für ein übermenschliches Wesen auszuführen, dass sich Aschamdon nennt. Dazu lässt sie sich von einem Orden anwerben, der in einer unterirdischen Burg ein altes Geheimnis bewahrt. Rafaela soll es stehlen.

Atila versucht seit Jahren vergeblich als Antiquitätenhändler ein großes Geschäft an Land zu ziehen. Seinen verschwenderischen Lebensstil kann er nur noch mit Mühe finanzieren und ein skrupelloser Geldeintreiber sitzt ihm bereits im Nacken. Endlich steht er vor dem Abschluss eines millionenschweren Deals. Aber die Lösung seiner Probleme erweist sich schnell als grauenhafter Alptraum. Unsterbliche Wesen mit übernatürlichen Kräften bedrohen ihn und bald kämpft er nur noch um sein blankes Überleben.

Diese beiden Ereignisse liegen fast 50 Jahre auseinander und dennoch sind sie untrennbar miteinander verwoben. Rafaela und Atila folgen ihren Sehnsüchten und Träumen, doch schon bald müssen sie erkennen, dass in Wahrheit andere Mächte ihr Schicksal lenken. Ihre Reise führt sie in Weltstädte wie Wien, Prag, Rom und New York. Aber sie finden sich auch in versteckten Tempeln und geheimen Bibliotheken wieder, die seit Jahrzehnten kein Mensch mehr betreten hat. Sie erforschen tiefste Abgründe, folgen verworrenen Hinweisen und nur langsam beginnen sie zu begreifen, dass sie in eine Auseinandersetzung verwickelt wurden, deren Ausmaße ihnen fast den Verstand raubt.

Rafaela und Atila treffen auf außergewöhnliche Menschen, von denen wir alle dachten, dass sie längst tot wären. Und sie begegnen Kreaturen, von denen wir insgeheim immer wussten, dass sie mitten unter uns leben.

und hier ein interessantes Making of
zu Aschamdon - Band 1 der Amizaras-Chronik
Dieses Making of ist Copyright by
Amizaras Management Service GmbH & Co. KG
und wird hier mit deren Erlaubnis verwendet

Meine Meinung:

Vor mir liegt ein Buch, das mir zeigt, wie wunderbar sich Bücher anfassen können. Und niemals wird ein eBook einen Eindruck und ein Gefühl vermitteln können wie solch ein Buch.

Hardcover, Fadenbindung, Schmuckprägung mit Spotlack auf dem Deckel und ein wunderbarer, in Lederimitat gehaltener Buchrücken mit Silberprägung. Im Innenteil sind ausnahmslos alle Seiten wie altes Pergament gestaltet, jedes Kapitel hat Versalien, ist speziell gestaltet und hat ein Vorwort und sogar die Seitennummerierung sehr schön eingefasst. Auch mit Grafiken, passend zur Story, wird nicht gegeizt und auch die handschriftlichen Notizen geben dem geneigten Leser das Gefühl mit dazu zu gehören und machen das Buch persönlich. Und diese Grafiken sind es auch, die weitere Informationen zum Handlungsverlauf geben, zusätzlich aber auch immer wieder kleine Rätsel aufgeben, die man aber nicht zum Lesen des Buches auch lösen muss.
Doch nun vom Schwärmen zum Inhalt.
Im Laufe der Geschichte begleiten wir in meist 10-seitigen Kapiteln jeweils abwechselnd Rafaela in den Jahren 1944 bis 1965 und Atila Fakili im Jahr 2002
Rafaela hat im ersten Kapitel den schlechtmöglichsten Start in ihre Geschichte. In Boston erlebt sie den Tod ihres kleinen Bruders und wird durch eine seltsame Gestalt gewarnt, daß sie die Schuld bekommen wird und so kommt es auch. Sie verliert die Nerven und tötet während der Gerichtsverhandlung ihren Vater. Nachdem sie verurteilt wurde, folgt die Einweisung in eine Irrenanstalt. Dort trifft  sie den merkwürdigen Aschamdon, einen Ariach, der ihr einen Handel anbietet, nachdem er ihr seine gewaltige Macht demonstriert hat. Sie geht auf den Handel ein und verbringt die nächste Zeit in der Ordensburg des Sarathoas-Ordens.
Doch auch bei Atila geht es im Prag des Jahres 2002 sehr turbulent zu. Atila versucht zuerst alles aus dem Nachlass seines Vaters zu Geld zu machen, was ihm auch recht gut gelingt, bis er eines Tages nicht auf seine innere Stimme hört. Erst später erkennt er, daß es sich bei dieser Stimme eine besondere Gabe handelt. Und als er eines Tages eine Wahrsagerin aufsucht, um ihr ein besonderes Tarotspiel abzuschwatzen, wird alles viel klarer und auch merkwürdiger. Denn als diese ihm die Karten legt, wird ihm klar, daß es sich hierbei um die wahrscheinlich einzige vollständige Version dieses Spiels handelt.
Doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zu Rafaela und Atila vorwegnehmen, denn es würde jedem Leser viel Spannung nehmen.

Am Anfang des Buches waren die beiden Handlungsstränge von Rafaela und Atila noch strikt getrennt, bis auf einige Gemeinsamkeiten natürlich. Doch je weiter ich in dem Buch kam, umso mehr bildeten sie trotz der zeitlichen Trennung eine merkwürdige symbiosenhafte Einheit. Von dem einfachen dahinplätschernden Lesen eines interessanten Buches, das ich im ersten Drittel empfand, vollzog sich der Wechsel zu einer Geschichte, die mich ungewohnt stark fesselte und kaum losließ. Und dies lag unter anderem an dem faszinierenden und doch recht einfachen Schreibstil, aber auch an den sehr durchdacht entworfenen Charakteren, jedoch hatte das Layout des Buches mit seinen perfekt gestalteten Seiten und dem etwas auf alt getrimmten Layout und der Mischung von selbst entworfenen Grafiken, echten historischen Skizzen und Randnotizen des Autors Valerian Çaithoque und dessen Einbeziehung in die Story viel damit zu tun. Wobei dieser Valerian für mich auch noch ein Mysterium darstellt, warum dieses Pseudonym und wer steckt dahinter und spielt er eine Rolle in dem großen und ganzen? Und was haben verschiedene Geheimbünde damit zu tun?

Wenn ich dieses Buch nun einem bestimmten Genre zuordnen möchte, tu ich mich mehr als schwer. Ist es Urban Fantasy, Dark Fantasy, Mystery, Gothic Novel oder ein historisch angehauchtes High-Fantasy Werk oder läuft alles auf eine gigantische Dystopie hinaus?
Ich möchte mich da nicht festlegen und ich glaube das kann man auch nicht, denn es kann sich in jede Richtung entwickeln. Denn auch wenn dieser erste Band keinen klassischen Kliffhanger bietet, kann es im Band 2 Sarathoas (natürlich wieder benannt nach einem dieser "Engel") in jede mögliche Richtung weiter gehen.
Und ich muss zugeben, dass ich die weiteren Bände kaum erwarten kann :-)
denn es wird mit so vielen verschiedenen Legenden, Fakten und Fantasien gespielt, dass alles möglich ist.

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