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Uwe Killing
Dreckige Spaghetti
Die glorreiche Geschichte des Italowestern


Rezension © 2012 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
Uwe Killing: Dreckige Spaghetti - Die glorreiche Geschichte des Italowestern
1. Auflage Dezember 2012
256 Seiten, Hardcover
mit herausnehmbarem Plakat
und Beilage eines Programmheftes
Kurzbeschreibung
Die Mundharmonika, die das Lied vom Tod spielt. Der gnadenlose Blick eines Clint Eastwood. Die unverschämte Lässigkeit eines Terence Hill: Kaum eine andere Film-Gattung hat so viele populäre Mythen hervorgebracht wie der Italowestern. Die Meisterwerke von Regisseuren wie Sergio Leone oder Sergio Corbucci begründeten in den 60er- und frühen 70er-Jahren eine kurze, glorreiche Ära des europäischen Kinos. Doch seine Faszination ist ungebrochen. „Spaghetti-Western“ haben nicht nur unter Cineasten ihre treuen Anhänger. Sie sind so zeitlos cool wie der Gang von Django und auch im TV- wie DVD-Programm nach wie vor sehr beliebt. Ihre Ästhetik – die Cinemascope-Landschaften, die atemberaubenden Großaufnahmen, der Sound von Ennio Morricone – beeinflusst das Hollywood-Kino bis heute. Pulp-Fiction-König Quentin Tarantino huldigt der legendären Ära mit seinem neuen Film „Django Unchained“ mit heutigen Stars von Leonardo Di Caprio bis Christoph Waltz...

Meine Meinung:
Ein Buch für die Fans des Western in einem Format, das diesem Genre gerecht wird, denn nur im Breitwandformat macht der einzigartige Charme der Spaghetti- oder auch Italowestern richtig Spaß. Die Beigabe eines Nachdrucks vom Illustrierten Filmkurier jener Zeit und ein Stammbaum über die Blüte des Italowestern sind herrliche Zugaben.
Der Autor hat das Gesamtwerk in verschiedene und durchaus sinnvolle Kapitel unterteilt, wobei er von der Historie über den Stil, die Helden, die Rollen der Frauen im Italowestern und letztendlich zum Mythos dieses Genres kommt.
Er beweist das er viel Sachkunde besitzt und bringt auch für den Kenner Hintergründe und Fotos zu Papier, die man so nicht kannte, wobei er immer darauf bedacht ist unterhaltsam zu schreiben und mit seinem Stil den Leser bei der Stange zu halten.
Er deckt auf jeden Fall ein sehr weites Spektrum der Italowestern ab, von den frühen Anfängen und der Entstehung aus den amerikanischen Western hin zu den zahlreichen europäischen Produktionen und sogar der Auftritt von Lee van Cleef in einem Lucky Luke Band ist vertreten, bis hin zu den Werken von Quentin Tarantino.
Das im hinteren Teil angesiedelte Lexikon bietet genug Informationen zu Personen und deren Geschichten. Im direkten Anschluß findet man viele Szenenfotos und Filmplakate aus eine leider längst vergangenen Zeit
Dazwischen findet sich ein kurzes Interview mit Quentin Tarantino und den Abschluß bilden eine zwar subjektive, aber nichts destotrotz treffende Bestenliste der 25 italienischen Meisterwerke und ein ausführliches Personenregister.

Fazit:
Herrlich nicht nur für den eingefleischten Fan!

Nachtrag:
Man sollte sich nicht durch die bei Amazon angegebene Seitenzahl von 352 irritieren lassen. Die beim Hannibal Verlag angegebene Seitenzahl von 252 ist die korrekte Angabe.

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