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Hermann Urbanek
Perry Rhodan – Die Chronik
Band 3 - 1981-1985


Rezension © 2013 by Oliver Brüske für BookOla.de
Hermann Urbanek: Perry Rhodan – Die Chronik - Band 3
Hardcover, 656 Seiten
EUR 24.99
ISBN 978-3854453420
Kurzbeschreibung
Gesamtauflage: Mehr als eine Milliarde! Seit 1961 erscheint jede Woche ein neuer Roman, dazu gibt es Bücher, Computerspiel, Sammelkarten und vieles mehr für die zahlreichen Fans. PERRY RHODAN ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, geschrieben von mehr als 50 ausnahmslos deutschsprachigen Autoren. Band 3 dieser ungewöhnlichen Biografie einer Romanserie thematisiert die spannende Geschichte von PERRY RHODAN und der gesamten deutschen SF-Szene in den 1980er und 1990er Jahren. Eine interessante Epoche, denn in diese Zeit fallen sowohl der letzte große Science Fiction-Boom, in dem zahlreiche neue Reihen und Serien gestartet wurden, als auch das große Heftromansterben. Das alles wird in Wort und Bild dokumentiert, ergänzt mit zahlreichen bislang unbekannten Geschichten, Briefwechseln und Hintergrundinformationen. Ein Fest für die zahllosen Fans!

Meine Meinung:
Nun ist mit mehrmonatiger Verspätung der neue Band der Perry Rhodan Chronik erschienen.
Das Buch ist nun spürbar umfangreicher geworden und um einiges dicker als seine Vorgänger. Der neue Band ist nicht mehr von Michael Nagula, sondern wurde von Herman Urbanek geschrieben.

Herman Urbanek wurde 1948 in Wien geboren. Er engagiert sich seit 1973 im Science Fiction Club Deutschland und war einige Zeit der Herausgeber des Clubmagazins „Andromeda“. Danach startete er eine Karriere als Verfasser von Autorenporträts aus der "Terra Astra" Serie und als Journalist für Literaturnachrichten. Anfang der 80er Jahre arbeitete er für Solaris, den"SF Star" und war Mitarbeiter des Perry Rhodan Magazin. Ab 1986 stammen die Berichte über die deutsche, britische und amerikanische Science Fiction Szene in den SF Jahrbüchern von Herman Urbanek. Im Jahre 1998 erhielt er den Kurd Laßwitz Sonderpreis, vorher erhielt er schon den Deutschen Fantasy Preis der EDFC. Diesen bekam er 2005 ein weiteres Mal. Von 2004 bis 2011 war als Redakteur bei der Space View tätig.

Herman Urbanek tritt ein schweres Erbe an. Nach zwei sehr guten Vorgängen hat er nun die Aufgabe die Leser auch ein drittes Mal bei Laune zu halten. Der Aufbau des Buches ist identisch mit den beiden Vorgängern. Man merkt sofort das der Autor seinem Vorgänger Michael Nagula in Sachen Fachwissen in nichts nachsteht.
Urbanek geht auch auf die anderen Science Fiction Serien der 80er und 90er Jahre ein. So wird auf die Terra Astra Reihe, die Orion Serie und auf Konkurrenzserien des Basteiverlages eingegangen.
Der Beginn des Internetzeitalters wird dabei nicht vergessen und der Einfluss auf die Perry Rhodan Serie gezeigt.

Wie durch die beiden Vorgänger gewohnt, wird die Situation des Verlages durch Äußerungen von Zeitzeugen und Interviews der damals mitwirkenden Personen gezeigt. Des weiteren nutzt auch Urbanek direkte Zitate und Randnotizen der Verlagsinsider.
Dabei merkt man  das die achtziger und neunziger näher liegen an der Gegenwart, es sind einfach mehr Zeitzeugen noch vorhanden als in den sechziger und siebziger Jahren.

Schön finde ich auch, das die Probleme des Verlages von damals angesprochen werden.  
So ist die Situation schon sehr kritisch gewesen, durch das Wegsterben der ersten Autorengeneration oder auch nur kurz anhaltende Boom der Science Fiction durch den schnell verebbenden Star Wars Hype. Die damit verbundenen Sparmaßnahmen dürfen dabei nicht unerwähnt bleiben.

Fazit:
Ich finde es sehr schön das auch der dritte Teil dieser Serie faszinieren kann. Das größte Problem dabei ist, das die achtziger und neunziger Jahre noch nicht allzu lange vorbei sind und viele Leser mit dieser Perry-Generation starteten. Viele Dinge die man liest, hat man schon irgendwo gehört oder gelesen. Herman Urbanek schafft es trotzdem den Leser bei Laune zu halten und auch die Dinge die man schon  kannte amüsant und wissenswert zu erzählen.

Ein Goldschatz sind natürlich wieder die Bilder. In diesem Teil der Serie sind neben den Titelbildern der Heftserie und Nachdrucke von Werbematerialien, auch Bilder der zwei Weltcons, die in dieser Zeit stattfanden, dabei.

Ich freue mich jedenfalls auf den vierten Band der Serie, denn bis jetzt konnten alle Teile der Perry Rhodan Chronik überzeugen und dieser dritte Teil ist schlicht und einfach genau wie seine Vorgänger. Er ist gut zu lesen, höchst interessant und man verspürt die Lust einfach mal wieder reinzublättern.

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