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Jennifer Bosworth
Die Auserwählte
Rezension © 2013 by Karina (BuchFluesterer)
für BookOla.de
Jennifer Bosworth: Die Auserwählte

Originaltitel: Struck
Originalverlag: FSG
Übersetzung Thomas Bauer
Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90*
(* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann
bestellen bei Amazon

Kurzbeschreibung:
Mia Price liebt es, vom Blitz getroffen zu werden. Es löst in ihr eine überwältigende Energie aus, nach der sie sich immer öfter sehnt. Als aber ein gewaltiges Erdbeben ihre Heimat Los Angeles fast komplett zerstört, geht es nur noch ums Überleben. Im Chaos der Nachbeben werben zwei rivalisierende fanatische Gruppen um Gefolgsleute. Beide versprechen, dass nur ihre Anhänger den nahenden Weltuntergang überleben werden, und beide wollen Mia auf ihre Seite ziehen. Ist sie etwa die Schlüsselfigur der bevorstehenden Apokalypse?

Meine Meinung:
Leseflaute ade, dank Klaus von Bookola.de und seinen wunderbaren Ideen und vor allem Buchvorschlägen, bin ich wieder flott unterwegs und habe in dieser Woche schon zwei Bücher gelesen. Eins davon stelle ich euch ein bißchen vor.

Die Zukunft, ein paar Blitze und ein junges Mädel. Ein düsteres Endzeitepos. Der Schreibstil zog mich sofort in seinen Bann und war fesselnd. Die ganze Geschichte ist spannend, in der Ich-Form von Mia erzählt. Sie wird von Blitzen getroffen und das nicht nur einmal, sie sehnt sich regelrecht danach. Was ich dank des guten Erzählstils auch ein bißchen nachvollziehen kann. Auch wenn mich noch kein Blitz traf (zum Glück). Doch Mia versteckt ihre Gabe so gut es geht, niemand darf ihre Narben sehen.
Nach einem schweren Erdbeben, heißt es nicht von Blitz getroffen zu werden, sondern ums nackte Überleben zu kämpfen. Ich mochte Mia von Anfang an, obwohl sie ein bißchen kratzbürstig ist und gerne für sich allein bleibt. In diesem Chaos und der Verwüstung von L.A. gruppieren sich die Leute ihn zwei Hälften. Und beide wollen Mia für sich haben. Wobei Mia das relativ egal ist. Und soll ich euch noch eine klitzekleine Kleinigkeit verraten. Diese Geschichte kommt ganz klar ohne Schnickschnack oder drumherum Gedönse aus.
Doch hier darf die Liebe auf keinen Fall fehlen, und diese kleine Romanze ist nicht mal kitschig. Obwohl sie sich eher heimlich ankündigt. Aber mehr verrate ich schon gar nicht. Das Buch ist mehrere Teile aufgeteilt und beschreibt die Situation der ganzen Geschichte exakt, im Detail. Man fühlt die Armut und das Leid der Obdachlosen, spürt die Hoffnungslosigkeit. Für war nur das Ende ein bißchen verwirrend. Das Ende konnte nicht alle meine offenen Fragen beantworten. Ich bin ein Fan von actionreichen Happy Ends, oder so richtig düstere Endzeitaussichten, die einem Platz für ein Fantasyreiches Ende, oder auch einfach ein direktes Ende bieten, ohne offene Fragen.
Alles in allem war es für mich ein Erlebnis Mia Price kennen zu lernen. Ihre Fähigkeiten, Ängste, und sie begleiten zu können in eine drohende Apokalypse. Wer also gerne mal Urban Fantasy Endzeit lesen möchte, tut euch keinen Zwang an und lest dieses Buch. Man kann nicht immer ein perfektes Ende erwarten. Vielleicht war der Hintergedanke der Autorin auch, uns einfach mal im Unklaren zu lassen. Denn ein verständliches Ende kann ja jeder schreiben. Ich für meinen Teil denke doch hin und wieder an das Buch und lese den Schluss nochmal, um mit eigener Fantasy ein anderes Ende entstehen zu lassen. Danke, auf ein nächstes Abenteuer.

Ich vergebe 4 von 5 Blitzen

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