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Alison McGhee
Ich lebe, lebe, lebe
 
Rezension © 2013 by Karina (BuchFluesterer)
für BookOla.de
Alison McGhee: Ich lebe, lebe, lebe

160 Seiten
Ab 14 Jahren
ISBN 978-3-423-24934-8
Verlag: DTV Verlag
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Kurzbeschreibung:
Sie hatten einen schrecklichen Unfall, Rose und ihre große Schwester Ivy. Jetzt liegt Ivy im Koma, und Rose verbringt jeden Nachmittag an ihrem Bett im Pflegeheim. Immer und immer wieder erlebt Rose den Zusammenprall ihres Autos mit einem Lieferwagen in einer vereisten Kurve, den Moment, der sie aus der Zeit katapultiert hat. Nur der Freund der Familie, William T., schafft es, an Rose heranzukommen. Und noch jemand ist da, der auf sie aufpasst: Tom. Lange sträubt sich Rose, sich ihre Gefühle für Tom einzugestehen, bis zu dem Moment, wo sie über ihre Verzweiflung und Einsamkeit mit ihm sprechen kann. Sie begreift, dass sie Ivy loslassen muss, um ins Leben zurückkehren zu können.

Meine Meinung:
Klaus von Bookola.de führt mich regelrecht in Versuchung, auch mal in andere Genre reinzulesen. Ich bin ja mehr der Fantasyleser. Aber zu diesem Buch habe ich mich hinreissen lassen. Und ich fand es gut, habe mich in die Geschichte so richtig hineinversetzen können.
Unfall, hellblauer Truck, Dämmerung, Kurve, das sind die Schlagwörter in diesem Buch. Rose versteht nicht, warum sich die Welt immer weiter dreht und jeder sein Leben lebt. Müsste die Welt nicht still stehen, oder sich zumindest langsamer drehen. Nach diesem Schicksalsschlag, bei dem Ivy schwer verletzt wurde, lebt Rose nur noch von Viertelstunde zu Viertelstunde. Ihre Mutter ist ihr keine Stütze und ihre Schulkameraden und Liebschaften auch nicht.
Es ist einfach schwer loszulassen. Mich hat das Buch sehr nachdenklich gestimmt. Wenn einem ein Arzt erklärt die Maschinen abzuschalten, glaubt man ihm. Immerhin ist er der Experte. Oder klammert man sich an jeden Strohhalm und hofft das es bald wieder so ist wie früher.
Ich glaube, man klammert am Anfang ganz sicher, aber mit der Zeit, sieht man, ob jemand dahinwegetiert oder sich doch erholt. Allerdings ist es auch schwer zu sagen, wenn nie in so einer Situation war.
Rose muss loslassen, doch so einfach ist das nicht, doch die Gespräche mit einem Freund der Familie, der sie sehr unterstützt, hilft ihr beim Loslassen. Auch Tom, den sie kennenlernt, hilft. Doch die Beziehung ist angespannt, da Rose einfach nicht so locker ist.
Einige Phrasen wiederholen sich sehr oft in der ganzen Geschichte. Es kommt für den einen so "nervig" rüber, aber ich interpretiere das anders. Es hilft ihr den Alltag zu meistern, sie will es nicht vergessen. Und sie kann es nicht vergessen.
Bevor ich jetzt noch mehr schreibe, solltet ihr das Buch einfach lesen. Es ist mal eine Abwechslung zum Nachdenken.
Die Bewertung versteht ihr wenn ihr das Buch gelesen habt.

Ich vergebe 4 von 5 Kranichen

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