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Rachel Joyce
Die unwahrscheinliche Pilgerreise
des Harold Fry

Rezension copyright 2012 by Klaus Spangenmacher
für bookola.de
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Hardcover 
€ (D) 18,99 | € (A) 19,60 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-8105-1079-2
Verlag: Fischer Verlage

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  Beschreibung:
Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.

»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.


Meine Meinung:
Die Geschichte um den Rentner Harold Fry teilt sich in zwei Handlungsstränge. Einerseits wird aus der Sicht von Harold seine Wanderung zu seiner ehemaligen Arbeitskollegin erzählt, die an Krebs erkrankt ist und im Sterben liegt, auf der anderen Seite wird ein zweiter Handlungsstrang aufgebaut, der sich parallel dazu mit seiner Frau Maureen beschäftigt. Man erfährt dadurch beide Seiten der Geschichte aus unterschiedlichen Sichtweisen, wodurch sie sich auch ganz verschieden darstellen. Und doch ist man versucht beiden zuzustimmen.
Im Verlauf der Reise wird Harold und Maureen nach und nach klar, was in ihrer beider Leben schief gelaufen ist und sie arbeiten Schritt für Schritt ihre Vergangenheit auf und lernen, daß es keine Lösung ist dem jeweils anderen die Schuld zuzuweisen.
Und je weiter die beiden sich in ihrem bisherigen Leben voneinander entfernt hatten, umso mehr kommen sie sich im Laufe von seiner Wanderung jetzt wieder näher.
Dies ist nicht nur eine Wanderung Harolds zu seiner alten sterbenskranken Freundin, sondern auch eine Wanderung Harolds zu sich selbst.

Fazit:
Seit langem endlich wieder ein Buch, daß mich tief in der Seele berührt hat.

 
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