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Lynn Raven
Blutbraut
Rezension © 2011 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de

blutbraut
Ab 13 Jahren
Paperback, 736 Seiten
ISBN: 978-3-570-16070-1
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
Verlag: CBT

Kurzbeschreibung

Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro, denn sie ist eine „Blutbraut", und nur sie kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Dazu aber müsste sie ihm ihr Blut geben und sich auf ewig an den Mann binden, der für sie die Verkörperung alles Bösen scheint.
Doch dann tritt genau das ein, wovor sie sich fürchtet: Gerade als Lucinda sich erstmals verliebt hat, und zwar in den charmanten Cris, wird sie entführt und auf das Anwesen Joaquíns gebracht. Lucinda ist in eine Falle gelaufen, denn Cris ist kein anderer als Joaquín de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut …
Doch die beiden Brüder sind nicht die einzigen. Auch andere Mitglieder ihres Konsortiums begehren Lucindas Blut. Als Lucinda in die Gewalt eines von ihnen gerät und Joaquín sie unter Einsatz seines Lebens befreit, beginnt Lucinda sich zu fragen, welches die wahren Motive für sein Handeln sind …

Meine Meinung:

Lucinda Moreira ist eine Blutbraut, so wie es in Ihrer Familie vor Ihr schon einige gab. Schon als Kind wird sie Joaquin de Alvaro versprochen. Er ist ein mächtiger Magier der Ihr Blut braucht, um nicht zum Untoten zu werden. Er ist ein Nosferatu. Lucinda hat andere Pläne. Seid Jahren ist sie auf der Flucht, und denkt nicht im Leben daran de Alvaro zu dienen.
Sie verliebt sich in Chris, verweilt zu lange an einem Ort. Das ist ein grosser Fehler. Nicht nur de Alvaro, sondern auch andere Konsortiums-Mitglieder sind ihr wegen Ihres Blutes auf der Spur. Sie gerät in eine Falle, denn Chris ist de Alvaros Bruder, der ebenfalls auf der Suche nach einer Blutbraut ist.
Die "Blutbraut" war mein erstes Buch aus diesem Genre. Der Klappentext und das lesen einiger Rezensionen vorher hat mich aber neuierig darauf gemacht, mich einfach mal dran zu versuchen.
Leider hatte ich nach den ersten ca 200 Seiten das Gefühl schon irgendwie zu wissen worauf das alles hinausläuft. Lucinda ist halt das "Klassische, arme, wunderschöne" Opfer. Sie flieht immer weiter, ohne jede Gegenwehr. Sie weiss nicht mal wirklich, wer eigentlich Ihre Jäger sind. Weil sie sich kaum damit befasst. Sie geht ganz in ihrer Opferrolle auf.
Joaquín de Alvaro dagegen ist eine sehr theatralische Figur. Er kann nicht anders, er verfolgt Lucinda auf Schritt und Tritt. Und er leidet wie ein Hund. Als er realisiert, dass sie Ihn wirklich nicht will, zieht er sich erst mal zurück und geht völlig in seinem Leiden auf. Ein sehr grosser Teil des Buches befasst sich allein mit dem Leiden von de Alvaro. Wirklich gefährlich, oder mächtig wirkt er dabei nicht.
Die Mitglieder des Konsortiums hingegen wirken auf mich überzeichnet dunkel und übermächtig. Für meinen Geschmack nicht toll ausgearbeitet, sonder einfach möglichst "schwarz und gross".
Grundsätzlich war die Idee der Geschichte sicher nicht schlecht. Und es gibt ja genügend begeisterte Leser. Vielleicht hat mein Ausflug in dieses Genre mir einfach auch gezeigt, das dies einfach nicht meine Welt ist. Zum guten Schluss, kann man hier wohl auch eine Fortsetzung erwarten.
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