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Susan Vaught
Kopfschuss
Rezension © 2011 by Claudia Junger für BookOla.de
kopfschuss

Originaltitel: Trigger
Originalverlag: Bloomsbury, US
Übersetzung Ann Lecker-Chewiwi
Ab 13 Jahren
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten
ISBN: 978-3-570-30415-0
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 15,50
Verlag: CBT Jugendbuch

Kurzbeschreibung

Er hat sich eine Kugel in den Kopf gejagt, soviel weiß er. Er ist halbseitig gelähmt, hat Erinnerungslücken und schleudert Wörter heraus, die er nicht sagen will und nicht sagen sollte. Das weiß er nur zu genau. Er ist ein Freak, auch das weiß er. Was er nicht weiß, ist: WARUM. Warum hat er das getan? Seine Mutter ist zerbrochen, seine Freunde gehen ihm aus dem Weg – und ihm fehlen anderthalb Jahre in seinem Hirn. Wird er die Wahrheit herausfinden? Eine verzweifelte Suche nach Indizien und Beweisen beginnt. Es ist das Puzzle seines Lebens ...

Meine Meinung:

Was für ein Buch! Bereits von der ersten Seite an war ich total gefesselt. Zum Einen vom ungewöhnlichen Schreibstil und zum Anderen von der hervorragenden Story. Das Buch ist ein Jugendbuch und handelt von Jersey Hatch, einem 17-jährigen Jugendlichen , der sich eines Tages scheinbar ohne Grund in den Kopf schoss. Seitdem ist seine eine Körperhälfte gelähmt und er ist auf einem Auge blind. Sein Hauptproblem sind aber die Wörter, die unkontrolliert aus ihm herausbrechen; alles eine Folge der schweren Hirnverletzung. Als er aus der Klinik entlassen wird, fehlen ihm die meisten Erinnerungen der vergangenen 1 ½ Jahre. Seine Eltern kommen sehr schlecht mit der Situation zurecht; sie können einfach nicht begreifen, warum Jersey versucht hat, sich zu töten. Zusammen mit "Mama Rush", der exzentrischen Großmutter seines ehemals besten Freundes Todd Rush, der sich weigert, überhaupt mit Jersey zu reden, und dessen Schwester Leza, die ihm dennoch zur Seite steht, versucht Jersey die Wahrheit herauszufinden. Besonders wichtig für ihn ist sein "Erinnerungs-Buch" in das er alle Vorkommnisse und zu erledigenden wichtigen Dinge einträgt, die ihm helfen sollen, seine Erinnerungslücken zu schliessen. Er stellt Listen mit Fragen zusammen, deren Beantwortung ihm zur Klärung seiner wichtigsten Frage helfen sollen: "Warum"?.

Die Autorin Susan Vaught arbeitet als Neuropsychologin mit Jugendlichen, die genau solche Hirnverletzungen bzw. Hirnfunktionsstörungen haben, wie Jersey. Und genau das macht den Roman so besonders: Man kann sich richtig in Jersey hineinversetzen und so die Schrecken der Verletzung miterleben. Dadurch, dass das Buch in der "Ich-Form" geschrieben ist, zieht es den Leser direkt in seinen Bann. Man kann direkt nachempfinden, wie schwierig es ist, mit so einer Verletzung die alltäglichen Dinge des Lebens zu bewältigen.

Fazit:

Unbedingt lesen! Dieses Buch ist ein "muss" für jeden Leser ab 12 Jahren. Der mutige Kampf eines Jungen der wieder zurück ins Leben finden möchte, macht einen sehr betroffen. Ganz besonders wichtig finde ich auch das Nachwort der Autorin. Sehr informativ und aufschlussreich.

Meer der Finsternis

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