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Jodie Shields
Die Tote im Park

Rezension © 2011 by Ute Spangenmacher für BookOla.de

Die Tote im Park
Gebundene Ausgabe: 429 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover
ISBN-10: 9783550083754
ISBN-13: 978-3550083754
Verlag: Ullstein

Kurzbeschreibung
Die Tote im Volksgarten nahe der Hofburg ist Dora. Tochter aus gutbürgerlicher Familie. Der ermittelnde Inspektor bemerkt bald, dass Philipp, Doras Vater, die Familie tyrannisiert und auch die häufig kranke und zur Hysterie neigende Dora unter ihm sehr leiden musste. Hat der syphiliskranke Philipp seine Tochter auch körperlich bedrängt? Seine verheiratete Geliebte soll die beste Freundin der Toten gewesen sein, und der gehörnte Ehemann, Herr Zelenka, versuchte offensichtlich, sich die Tote gefügig zu machen. War es ein Mord aus Leidenschaft?
Eine düster-unheimliche Atmosphäre überschattet die Ermittlungen: die an der Leiche zurückgelassenen Spuren entziehen sich der logischen Herangehensweise des Inspektors. Die frische Feige in Doras Magen – eine Rarität im damaligen Wien – betont mit ihrem Symbolgehalt die sexuelle Motivation der Tat. Auch das Exkrement, das neben der Leiche gefunden wurde, verwirrt den Inspektor. Seine ungarische Ehefrau Erszebet ist ihm auf dem Gebiet der magischen Fetische weit überlegen. Mit der jungen englischen Gouvernante Wally beginnt sie ihre eigenen Nachforschungen, die vor allem auf ihrem Verständnis von Magie und ihrem Wissen um den Volksglauben fußen. Gemeinsam kommen sie dem Mörder Stück für Stück näher...

Meine Meinung:

Sehr interessante Charaktere tummeln sich in diesem Roman. Die „feine“ Gesellschaft, die versucht, alles zu vertuschen, da es für jeden nicht sonderlich angenehm wäre, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Und der Inspektor, der sich von seiner Frau Unterstützung holt, was für die damalige Zeit wohl auch eher ungewöhnlich ist. Seine Frau ist ihm denn auch eine große Hilfe, da sie eine andere Vorgehensweise bevorzugt. Auch kommt sie auf eine andere Art an die Leute heran, die es ihr ermöglicht, Informationen zu erhalten, die ihrem Mann vorenthalten wurden.

Ein sehr eindringlich geschriebener Roman, der durchaus lesenswert ist.
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