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Joss Whedon
Serenity: Zwischen den Welten
Rezension © 2010 by Gerald Schnellbach für BookOla.de
Broschiert: 144 Seiten
US-Serenity: Those left behind 1–3 / Better Days 1–3
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866079842
ISBN-13: 978-3866079847
Verlag: Panini Manga und Comic

Kurzbeschreibung
Neben einer Vorliebe für kesse Vampirjägerinnen hat Mastermind und Buffy-Erfinder Joss Whedon auch ein Faible für Western. Seine ganz spezielle Hommage ans Genre sind die US-Serie Firefly und der Kinofilm Serenity. Die gleichnamige Comic-Miniserie verbindet das Leinwandabenteuer mit dem Serienhighlight. Serenity: Zwischen den Welten
In einem Universum, in dem die Herzen und Gemüter so düster wie das Weltall selbst sind, versucht die Crew des kleinen Firefly-Klasse-Raumschiffs Serenity Jobs an Land zu ziehen, die es ihr ermöglicht, den größten Luxus ihrer Zeit zu garantieren - Frieden. Doch das Schicksal hat andere Pläne für die bunt zusammen gewürfelte Mannschaft aus Söldnern, Gesetzlosen und Flüchtlingen. Weit entfernt von der Erde, zwischen Welten, die von Pionieren besiedelt sind und von der sogenannten "Allianz" überwacht werden, sieht sich die Mannschaft von Captain Malcolm "Mal" Reynolds immer wieder mit brandgefährlichen Situationen konfrontiert. Selbst der vermeintlich große Wurf kann schnell in die Katastrophe führen, an deren Ende nur noch Schweigen herrscht.

Meine Meinung:
Der 1964 in New York geborene Firefly und Serenity „Erfinder“ Joss Whedon ist ein vielseitiger Mann. Er schreibt Drehbücher (u. a. Alien – Die Wiedergeburt), produziert Filme, führt Regie und macht Comics. Seine TV-Serie „Firefly - Der Aufbruch der Serenity“ schaffte es im Fernsehern zwar gerade mal auf 14 Episoden, bevor sie abgesetzt wurde, die Serie wurde aber, nachdem sie auf DVD erschien, nachträglich doch noch Kult. Sie erfreut sich seit dem einer riesigen und stetig wachsenden Fangemeinde und hat in den USA mittlerweile sogar ein eigenes Wiki. Aufgrund dieses nachträglichen Erfolges beschloss man, einen Kinofilm zu produzieren. 2005, zwei Jahre nach Serienende, hob die Serenity in „Serenity – Flucht in neue Welten“ wieder ab, um weitere Abenteuer zu bestehen und dem Ganzen einen dieser Serie würdigen Abschluss zu geben. Zwischen Serie und Film klaffte allerdings eine inhaltliche Lücke. Da Whedon auch ein Faible für Comics hat, beschloss er, die Lücke mit diesem Medium zu füllen. Ebenfalls 2005 erschienen also in den USA zwei Comics, die, dank Panini, seit 2010 auch in einer deutschen Übersetzung als Gesamtausgabe erhältlich sind.
Im vorliegenden Serenity Comic sind die beiden Geschichten „Bessere Zeiten“ und „Die Zurückgelassenen“ enthalten.
In „Bessere Zeiten“ wird erzählt, wie die Mannen um Captain Malcom „Mal“ Reynolds bei einem ihrer „Aufträge“ plötzlich von einem Kampfroboter verfolgt werden. Nachdem sie ihn ausschalten konnten, versuchen sie, ihn zu Geld zu machen. Das funktioniert zwar erst einmal nicht wie geplant, aber dafür kommen sie auf andere Weise zu einer Unmenge an Geld. Aber werden sie damit auch glücklich werden? Plötzlich ist ihnen nicht nur die Allianz auf den Fersen. Hat der Verfolger etwas mit dem Geld oder etwa mit dem Kampfroboter zu tun? Jedes der Crewmitglieder versinkt zwar schon in Tagträume, was er oder sie mit dem Anteil der Beute anstellen könnte, aber erst einmal ist die Frage, ob sie ihren Verfolgern entkommen können. Überleben sie ihr Abenteuer überhaupt, um etwas von dem Geld ausgeben zu können....
Die zweite Geschichte, „Die Zurückgelassenen“, erzählt von einem Überfall und der darauffolgenden Flucht. Einmal mehr sieht sich die Crew der Serenity gleich mehreren Gegner gegenüber. Vor allem der ehemalige Allianz-Agent Dobson hat noch eine persönliche Rechnung mit Captain Reynolds offen. Alles läuft auf einen Showdown inmitten eines großen, ehemaligen Weltraumschlachtfeldes hinaus.

Mittlerweile ist es einige Jahre her, seit ich die TV-Serie und den darauf folgenden Spielfilm gesehen habe. Eigentlich hatte ich das Thema „Serenity“ damals ad acta gelegt. Umso überraschter war ich, als ich, eher durch Zufall, von dem Comic hörte. Nachdem sich Panini des Projektes um eine Veröffentlichung in Deutschland angenommen hatte, hieß es nur noch warten und auf eine gute Umsetzung hoffen. Diese Erwartung wurde in keinster Weise enttäuscht. Die Charaktere sind so genau getroffen, haben so einen hohen Wiedererkennungswert, sowohl vom Wesen als auch von der optischen Umsetzung her, dass man sich gleich wieder in die Geschichten hinein findet. Joss Whedon und seine Leute bewiesen hier ein glückliches Händchen, in dem sie mit viel Gespür zwei Storys im Stile der TV-Serie erzählen und das ganze mit Zeichnern umsetzten, die sich sehr gut in die Materie einarbeiten konnten, was man den Zeichnungen auch ansieht. Man kann hoffen, dass die dritte Geschichte, die 2010 bereits in den USA erschien, auch wieder in einer deutschen Übersetzung erhältlich sein wird. Ich jedenfalls würde mich freuen, wieder an Bord der Serenity zu gehen und die Mannschaft wieder eine Zeit lang auf ihren Abenteuern zu begleiten.

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