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Alexander McCall Smith
Der Gecko und das Unglücksbett
Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de
gecko

 

Originaltitel: The Good Husband of Zebra Drive
Originalverlag: Polygon
Aus dem Englischen von Verena Kilchling

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten
ISBN: 978-3-453-26568-4
€ 18,95 [D] | € 19,50 [A] | CHF 33,90
Verlag: Heyne

Kurzbeschreibung

Neues von der Miss Marple Botswanas!

Mma Ramotswe ist traditionell gebaut, sie trinkt Unmengen Rotbuschtee – und löst dabei die heikelsten Fälle. Was etwa hat es mit dem Unglücksbett im Krankenhaus von Mochudi auf sich? Wer stiehlt Büromaterial aus der Druckerei? Und hat die unverschämteste Frau Botswanas einen Ehebrecher zum Mann? Zum Glück finden Mma Ramotswes scharfer Verstand sowie ihre tiefe Menschenliebe für alles eine Lösung.

Selten kommt Mma Ramotswe, Gründerin und Leiterin der einzigen Frauen-Detektei Botswanas, zur Ruhe. Nun wird ihr ein besonders kniffliger Fall aufgetragen: Steht im Krankenhaus von Mochudi ein verfluchtes Bett? Oder wie sonst kann es sein, dass darin drei Menschen hintereinander überraschend zu Tode kommen – jeweils am Freitag? Erfreulich harmlos wirkt dagegen das Problem der gestohlenen Büromaterialien in einer örtlichen Druckerei. Doch offenbaren sich auch dort schnell tief gehende menschliche Schwierigkeiten. Als noch ein dritter Auftrag hereinkommt, bietet Mma Ramotswes Ehemann J.L.B. Matekoni seine Hilfe an. Doch hat ein Mann genug Feingefühl, um ausgerechnet in einem Fall von Ehebruch zu ermitteln? Da beschließt auch noch Mma Ramotswes Assistentin Grace, zu kündigen und ihre nahezu perfekten Fähigkeiten als Sekretärin aus der Agentur abzuziehen. Wie gut, dass Mma Ramotswe sich auf ihren gesunden Menschenverstand und ihre tiefe Liebe zu Land und Leuten verlassen kann.

Meine Meinung:

In dem Kriminalroman „Der Gecko und das Unglücksbett“ von Alexander McCall Smith geht es um Mma Ramotswe, die Gründerin und Leiterin einer Frauen-Detektei in Botswana.

Im diesem Buch muss die Detektivin sich mit mehreren Fällen und Ereignissen gleichzeitig rumschlagen: In einem Krankenhaus sterben auf mysteriöse Weise Patienten – und zwar immer an einem Freitag, in einer Druckerei kommt es zu Diebstählen und ihr Ehemann Mr. J.L.B. Matekoni, von Beruf Automechaniker, ist der Meinung, dass er auch ein guter Detektiv wäre und übernimmt einen Fall bei dem es um vermeintliche Untreue geht. Dabei macht er eine überraschende Entdeckung. Zudem kündigt ihre treue Assistentin Grace und nun fehlt der Agentur die Sekretärin. Was nun? Doch das sollte für Mma Ramotswe und ihren gesunden Menschenverstand kein Problem sein.

Das Buch war nett. Ja, nett trifft es glaub ich ganz gut. Nicht mehr und nicht weniger. Zu Anfang braucht man ein paar Seiten, um in das Buch hineinzufinden, was nicht zuletzt an den ungewohnten Namen liegt. Wenn man das Buch liest, kommt es einem vor, wie ein langer dahinplätschernder Fluss. Man wartet immer darauf, dass jetzt endlich etwas passiert. Es ist ziemlich gemütlich, manchmal etwas langweilig und ohne spektakuläre Ereignisse. Man hat Probleme in die Geschichte „einzutauchen“, da sie nicht fesselnd ist. Tempo fehlt dem Buch gänzlich, dafür trumpft es aber mit seinem guten Einblick in die Lebensweisen, die Kultur und die verschiedenen Schichten Afrikas auf. Insgesamt ist alles schön ausführlich und bildhaft beschrieben, vor allem die menschlichen Facetten. Das wiederum mochte ich. Auch die Idee, wie sich die Sterbeserie im Krankenhaus erklärt, fand ich ganz nett. Ansonsten muss ich sagen, dass mir der Krimi ohne Leichen (abgesehen von den Todesfällen im Krankenhaus) nicht besonders gefallen hat. Aber vielleicht gibt es ja irgendwo da draußen Menschen, die solche Art von Büchern mögen. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu.

 

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