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Ann Brashares
Unser letzter Sommer
Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de
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Originaltitel: The last summer (of you and me)
Originalverlag: C. Bertelsmann
Aus dem Amerikanischen von Edith Beleites

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Ab 12 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-13463-4
€ 17,95 [D] | € 18,50 [A] | CHF 31,90
Verlag: cbj

Kurzbeschreibung

Seit sie denken können, verbringen die Schwestern Alice und Riley den Sommer auf Fire Island – mit Baden, Träumen und Faulenzen. Doch dieser Sommer ist anders, denn Paul, Rileys Ferienfreund aus Kindertagen, kehrt nach Jahren zum ersten Mal wieder auf die Insel zurück. Als Alice und Paul sich ineinander verlieben und Riley schwer erkrankt, verändert sich ihre Welt für immer – auf tragische und zugleich wundervolle Weise. Mit großer Zartheit erzählt Ann Brashares vom Erwachsenwerden, vom Zauber der ersten Liebe und dem Schmerz eines großen Verlusts und entführt ihre Leser dabei an einen wunderbar sommerlichen Strand.

Witzig, tiefgründig und bittersüß.

Meine Meinung:

In dem Roman „Unser letzter Sommer“ von Ann Brashares geht es um den letzten gemeinsamen Sommer der Schwestern Riley und Alice und ihrem Jugendfreund Paul auf ihrer geliebten Insel, in dem nichts so ist, wie es immer war.

Die Geschwister Alice und Riley verbringen mit ihrer Familie jeden Sommer in ihrem Ferienhaus auf Long Island. Diesen Sommer ist jedoch alles anders: Paul, Rileys bester Freund, kommt seit 3 Jahren zum ersten Mal wieder auf die Insel. Alice, mittlerweile 21, erwartete ihn an der Fähre, unsicher, ob er diesmal wirklich wiederkommt. Viel hat sich seit dem letzten gemeinsamen Sommer geändert, obwohl vorerst alles so wir früher zu sein scheint. Doch Paul, der drei Jahre älter ist, verhält sich Alice gegenüber total komisch und teilweise eklig und gemein. Aber das macht er nur, weil er Alice’ Nähe nicht ertragen kann, da er sie liebt. Wie durch ein Wunder finden Alice und er dennoch ihre gemeinsame Liebe zueinander, die eigentlich schon immer da war, aber eben nur in ihnen drin. Jetzt können sie sie zum ersten Mal richtig ausleben. Doch dann wird Riley plötzlich schwer krank und bekommt keine Luft mehr, sodass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Alice bekommt es zuerst nicht mit, weil sie die Nacht bei Paul verbringt. Ihr nächtliches Glück wird ihr zum Verhängnis. Die Ärzte haben bei Riley einen Herzklappenfehler feststellen können, suchen aber noch nach der Ursache. Alice muss Riley versprechen, dass sie Paul nichts sagt, denn, wenn es etwas Ernstes ist, will sie das selbst tun. Doch Alice fällt es schwer Paul anzulügen und es tut ihr weg, ihn so vor den Kopf zu stoßen, da sie sich von ihm abwenden muss, weil sie es nicht erträgt einfach so weiterzumachen. Paul versteht die Welt nicht mehr, er hat eine so große Sehnsucht nach seiner Alice, doch die weißt ihn einfach zurück. Riley verdrängt in der Zwischenzeit ihre Krankheit, doch Alice erfährt von ihren Eltern, wie es wirklich um sie steht: Sie hat einen rheumatische Herzerkrankung, die Folge einer scheinbar einfachen Infektion. Solang Riley Paul noch nichts gesagt hat, muss Alice ihm aus dem Weg gehen. Sie erträgt es einfach nicht, ihn noch mehr zu verletzen. Als Riley verlegt wird, will Alice die Insel verlassen, um nach Hause zu gehen. Doch Paul folgt ihr bis zur Fähre und stellt sie zur Rede. Doch Alice weicht ihm wieder aus und fährt mit gebrochenem Herzen zurück, einen wütenden und enttäuschten Paul auf der Insel zurücklassend.

Ann Brashares hat nun mit diesem Buch einen Neustart nach ihrer Reihe „Eine für Vier“ gewagt, und es ist ihr gelungen. Ich kannte sie von der besagten Reihe und war nun gespannt auf ein neues Werk von ihr, das nicht mit den vier Freundinnen zusammenhängt. Sie hat ihren schönen Schreibstil auch in dieses Buch einfließen lassen. Man erfährt viel über die Protagonisten und ihre Gefühle, sowie ihre Vergangenheit und die gemeinsamen Kindheitstage. Manchmal bekommt man allerdings somit sehr viele Informationen auf einmal und muss wirklich aufmerksam lesen. Schön finde ich auch, dass das ganze nicht nur aus einer Sichtweise erzählt worden ist, sondern aus der von allen drei Protagonisten. Somit bekommt man einen vielfältigen Einblick in die Geschichte. Es finden sich oft berührende Szenen, in denen man sich gut in Alice, Riley und Paul hineinversetzen kann. Leider ist der Schreibstill auch etwas sprunghaft, sodass man wie gesagt aufmerksam lesen muss. Doch dies ändert nicht viel an dem Lesevergnügen, dass mir das Buch bereitet hat. Auf jeden Fall eine lohnende Investition.

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