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Gregory Maguire
Wicked
Die Hexe
n von Oz

Die wahre Geschichte der
Bösen Hexe des Westens

Rezension © 2008 by Karen Bartel für BookOla.de

wicked
Originaltitel: Wicked. The Life and Times of the Wicked Witch of the West
Broschiert: 530 Seiten
Verlag: Klett-Cotta
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3608938117
ISBN-13: 978-3608938111
EUR 19,90

Kurzbeschreibung

In dem Roman „Wicked - Die Hexen von Oz“ von Gregory Maguire geht es um die Lebensgeschichte der bösen Hexe des Westens aus L. Frank Baums „Der Zauberer von Oz“ und um die Frage, was gut und böse wirklich ist.

Elphaba, die spätere sogenannte „böse Hexe“, ist ein grünhäutiges Mädchen, das im Munchkinland aufwächst. Abgesondert von allen verbringt sie ihre Kindheit ohne Elternliebe in dem kleinen Örtchen Drei Tote Bäume. Ihre Mutter konnte sie nie als ein Kind, ihr Kind, ansehen und vergnügte sich lieber mit einem Glasbläser aus Quadlingen und ihrer Liebe zum Alkohol, als sich um ihre Tochter zu kümmern. Ihr Vater, ein strenger Pfarrer, kann dem kleinen, grünen und eigenwilligen Wesen auch nicht die gewünschte Liebe schenken.

Um es mit Elphabas erstem Wort zu sagen: Die ganze Geschichte ist ein Greuel.

Von ihrem Vater wird sie schließlich zum Grattler-Kolleg in Shiz geschickt, wo sie Biologie studiert. Als Gehilfin von Dr. Dillamond, einem GEIßBOCK, der an der Universität unterrichtet, untersucht sie mit ihm und Boq, ihrem besten Freund, den Unterschied zwischen einfachen Tieren und den TIEREN, die genau wie Menschen denken und sprechen können. Dr. Dillamond macht dabei unglaubliche Entdeckungen, doch kurz darauf wird er tot aufgefunden. Er sei unglücklich gestolpert und habe sich dabei die Halsschlagader aufgeschnitten, so lautet die offizielle Version. Doch Muhme Schnapp kennt die Wahrheit: Dr. Dillamond wurde ermordet. Und sie stirbt kurz darauf ebenfalls an einer seltsamen Krankheit. Dieser Mord ist der Ausgangspunkt für alle weiteren Ereignisse: Galinda, die sich nach diesem Tag fortan Glinda nennt, ist eine Zimmergenossin und meist verhasste Freundin von Elphaba. Zusammen mit ihr und Nessarose, Elphabas behinderter Schwester und Liebling aller, wird Elphaba zu Madame Akaber, der Direktorin, gerufen. Diese versucht ihnen die inoffizielle Version des Todes von Dr. Dillamond auszureden und bietet ihnen eine Karriere als Adeptinnen im Lande Oz an. Im Untergrund sollen sie als geheime Mitarbeiter der höchsten Regierungskreise fungieren und für Ruhe unter den aufständigen Ozianern sorgen. Damsell Glinda ist sofort gefangen von der Idee ihre Fähigkeiten endlich unter Beweis stellen zu können. Doch Elphaba misstraut der Direktorin. In einer Nacht- und Nebelaktion stiehlt sie sich mit Glinda, die sie vorübergehend auf ihre Seite ziehen kann, in die grüne Smaragdstadt davon um beim Zauberer eine Audienz zu erbitten. Es wird ihr nun immer bewusster, dass etwas gegen die TIERE im Gange ist und sie beschließt etwas dagegen zu tun. Der große Zauberer von Oz ist ihr dabei keine Hilfe. Er weißt ihr Anliegen um die TIERE strikt zurück. Während Glinda auf ihren Wunsch ins Kolleg zurückkehrt, bleibt Elphaba in der Stadt und beginnt nun selbst die Sache in die Hand zu nehmen. Sie schließt sich einer geheimen Untergrundbewegung an: Ihr Ziel ist es den Zauberer von Oz zu töten. Ohne es zu wollen zieht Elphaba Fiyero, einen alten Studienkollegen und ihre jetzige Affäre, in die ganze Sache hinein. Daraufhin wird dieser vom Sturmtrupp des Zauberers umgebracht…

Meine Meinung:

Mir persönlich gefällt der Blick durch die Hintertür auf die Beweggründe für Elphabas Verhalten sehr gut. Man bekommt eine neue Sichtweise und erkennt wie schmal der Grad zwischen Gut und Böse ist. Wer erwartet in diesem Buch die Geschichte des gleichnamigen Musicals wieder zu finden, den muss ich leider etwas enttäuschen: Einige Rahmendinge sind übernommen worden, doch im Großen und Ganzen gibt es viele Unterschiede. Nichts desto trotz ist es ein lesenswertes Buch, dass allerdings im Gegensatz zum „Zauberer von Oz“ nicht für Kinder geeignet ist.

 

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