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Sophie Reyer

Die Wilderin

Rezension © 2022 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

Broschiert: 224 Seiten
    Verlag: Emons Verlag
    Sprache: Deutsch
  ISBN-13: 978-3740816179
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Kurzbeschreibung

Dem Leben der legendären Wilderin Elisabeth Lackner nachempfunden.
Tirol um 1900. Es ist ein hartes, karges Leben, das Theres führt. Um ihre vielköpfige Familie ernähren zu können, greift sie zum Gewehr und geht als einzige Frau im Tal wildern. Doch war wirklich sie es, die den Mord in den Jagdgründen des Grafen begangen hat? Und stimmt es, dass sie mit den »Saligen«, den Berggeistern, tanzt, wenn es Nacht wird? Inspektor Schmidt begibt sich auf Spurensuche und taucht tief in das Leben der ungewöhnlichen Frau ein ...

Meine Meinung:

Das ist ein sehr beeindruckender Roman. Da er auch im Stile der damaligen Art zu Reden geschrieben ist, muss man sich teilweise schon bemühen, um die Sprache zu verstehen. Aber das hat sich erledigt, wenn man am Ende des Romans angekommen ist. Sich in das Leben der Wilderin einzuschleichen und allen Widrigkeiten zu begegnen, denen sie nicht entkommen konnte, ist manchmal schon sehr heftig. Auch wenn es hier nicht so genannt wird, geht es doch auch um Vergewaltigung, Kindstod, Seuchen und Hungersnot. Und genau aus dieser Not heraus handelt Theres ihr ganzes Leben lang und geht wildern, damit sie ihre Kinder ernähren kann und diese eine Chance auf ein Leben haben, dass vielleicht dann sogar ein besseres ist als ihres. Herzerwärmend, wie der Inspektor alles versucht, um ihre Unschuld zu beweisen und dann auch nicht davor zurückschreckt, sich mit seinem Chef anzulegen.
Ein Buch das einen mitnimmt in eine Zeit, in der der Überlebenskampf noch ein anderer war als heute und in dem die Menschen noch schneller ihre Mitmenschen verurteilt haben. Wo es aber auch wohl immer ein paar Menschen gab, denen das nicht richtig schien und sich so auf die Suche nach der Wahrheit machten, bis sie sie gefunden haben.

Lesefutter!!! 4 Sterne

Über die Autorin

Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren, wo sie auch heute lebt. Nach dem Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln erlangte sie 2017 den Doktor der Philosophie in Wien. Sophie Reyer hat bereits zahlreiche Theaterstücke sowie Romane geschrieben, die unter anderem bei S. Fischer, Edition Atelier oder Czernin erschienen. Sie erhielt 2010 und 2013 den Literaturförderpreis der Stadt Graz und 2013 den Preis »Nah dran!« für das Kindertheaterstück »Anna und der Wulian«. Sie gibt zudem Lehrgänge für Film-, Medien- und Theaterwissenschaft an der Uni Wien und der Pädagogischen Hochschule Baden.

zur Autorinnenhomepage

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