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Rezension

Die Leiche der Jane Brown

von Cornell Woolrich

Rezension ©2022 von Thomas Herzhauser für bookola.de

Verlag: Festa Verlag
Buchreihe: Festa Special
Originaltitel: Jane Brown's Body
Übersetzer: Susanne Picard
ISBN: ohne ISBN
Format: Hardcover
Umfang: 176 Seiten
Preis: € 19,99

bestellbar bei www.festa-verlag.de

Da hat Pilot Penny O’Shaughnessy noch einmal Glück gehabt. Glaubt er – immerhin hat er den Absturz in der Wildnis im Norden der USA nicht nur überlebt, sondern findet sogar ein bewohntes Anwesen in der Nähe der Unglücksstelle. Hilfe ist nah!
Dort trifft er auf Dr. Denholt und seine Pflegetochter Nova. Mit ihr stimmt etwas nicht … Und was ist mit dem seltsamen Labor, das der Hausherr immer hinter sich abschließt?
O’Shaughnessy lässt sich nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Jetzt ist die Neugier des Abenteurers erst geweckt. Doch diese Neugier führt ihn in einen Albtraum …

Ein finsteres Meisterwerk über die Ungerechtigkeit dieser Existenz, die wir Leben nennen und die immer vom Tod heimgesucht wird.

Francis Nevins Jr.: »Woolrich ist der Edgar Allan Poe des 20. Jahrhunderts.«

Ellery Queen: »Woolrich kann selbst den banalsten Ereignissen mehr Schrecken, mehr Nervenkitzel und mehr Spannung entlocken als irgendeiner seiner Konkurrenten.«

Robert Bloch: »Niemand hat Cornell Woolrich je in punkto schiere Spannung übertroffen.«

Meine Meinung:

„Die Leiche der Jane Brown“ ist eine gelungene Noir Geschichte aus dem 20. Jahrhundert. Sie startet mit den üblichen Zutaten aus altbekannten Horrorwerken: Einsame Waldhütte, unheimlicher Wissenschaftler und Experimenten an Leichen. Aber es bleibt nicht einfach beim Horror. Durch verschiedene Geschehnisse und Wendungen kommen dann aber auch immer mehr Elemente des Crime Noir hinzu. Und die Kombinationen dieser zwei Genre ist Woolrich meiner Meinung nach definitiv gelungen!

Fazit:
Eine unterhaltsame Geschichte, die den Leser auf ein Abenteuer ins 20. Jahrhundert entführt.

Über den Autor:

Der amerikanische Schriftsteller Cornell Woolrich (4. Dezember 1903 – 25. September 1968) wird von Fans des Film Noir und Liebhabern hartgesottener Krimis kultisch verehrt, dennoch ist er der breiten Leserschaft fast unbekannt.
Oft mit anderen berühmten Krimiautoren seiner Zeit verglichen, schrieb er doch viel düsterer und makabrer als sie, schilderte eher Albträume. Deshalb ist die Bezeichnung als »Edgar Allan Poe des 20. Jahrhunderts« durchaus zutreffend.
Als 1926 sein erster Roman veröffentlicht wurde, brach er das Journalismusstudium an der Columbia University in New York nach vier Semestern ab. Woolrich erklärte später, dass ihn die Werke von F. Scott Fitzgerald stark beeinflussten. Doch bald konzentrierte er sich auf Pulp- und Krimi-Literatur.
Er schrieb (auch unter den Pseudonymen William Irish und George Hopley) 26 Romane und viele Erzählungen. Die bekannteste ist die 1942 erschienene ›It Had to Be Murder‹, aus dem einfachen Grund, weil sie 1954 durch Alfred Hitchcock als Rear Window (Das Fenster zum Hof) mit James Stewart und Grace Kelly verfilmt wurde.
Woolrich gilt als der Pate des Film-Noir. Von keinem anderen Autor wurden für Hollywoods Schwarze Serie mehr Drehbücher adaptiert. Später verfilmten verschiedene Regisseure wie François Truffaut und Rainer Werner Fassbinder seine Werke.
Ab 1932 lebte er in schäbigen Hotelzimmern, gemeinsam mit seiner Mutter, vor der er seine Homosexualität verheimlichte. Nach ihrem Tod 1957 arbeitete er kaum noch und verelendete im Suff. Als sich eines seiner Beine durch eine unbehandelte Infektion entzündete, musste es im Januar 1968 amputiert werden. So wartete er, an den Rollstuhl gefesselt, auf den Tod, der ihn acht Monate später durch einen Schlaganfall erlöste.
Woolrich vermachte der Columbia University für einen Stipendienfonds zugunsten junger Schriftsteller ein Millionenvermögen – im Namen seiner Mutter.

Wertung:

4 von 5 Sternen

 

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