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Edward Lee

Leichenwald

Rezension © 2021 byThomas Herzhauser für BookOla.de

Paperback, Verlag: Festa
Buchreihe: Horror & Thriller
Originaltitel: The Backwoods
Übersetzer: Simona Turini
ISBN: 978-3-86552-932-9
Format: Paperback
Umfang: 400 Seiten
Preis: € 14,99

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Kurzbeschreibung

Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

Eine Prostituierte, die fast zu Tode gewürgt und dann lebendig verscharrt wird. Kinder, die im Wald spielen – und nie wieder zurückkehren. Frauen, die vergewaltigt und ermordet werden. Männer, die man einfach so abschlachtet. Und überall ausgebuddelte Leichenteile …
Willkommen zu Hause, Patricia.

Als Patricia White in ihre verhasste Heimatstadt zurückkehrt, erwartet sie dort keine idyllische Landschaft zwischen Wäldern und Meer. Der beschauliche Ort wird von einer Serie bizarrer Morde heimgesucht, völlig wahllos und so grauenhaft, dass panische Angst um sich greift.
Wurde die Stadt wirklich vom Bösen verseucht, namenlos und älter als die Sünde selbst?

Richard Laymon: »Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!«

Horror Reader: »Ein perverses Genie.«

Meine Meinung:

Edward Lee nimmt den Leser wieder mit auf eine Reise in die Welt der Rednecks. Aber diesmal ruht der Fokus nicht so sehr auf der extremen Gewalt wie beispielweise bei der Header-Reihe oder den White Trash Gothic Büchern. Aber Sex, Gewalt und Brutalität kommen hier definitiv auch nicht zu kurz, keine Sorge *g*.

Im Mittelpunkt steht Patricia, die nach vielen Jahren aus der amerikanischen Hauptstadt in ihre Heimat zurückkehrt und dort neben den aktuellen Vorkommnissen auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Durch sie wird das Leben der Rednecks aus der Sicht eines typischen und modernen Großstadtmenschen beschrieben. Es sind zwei komplett unterschiedliche Welten, die hier aufeinandertreffen und in einem Sumpf aus Macht, Gier und Korruption nimmt der Thriller seinen Lauf.

Edward Lee versteht es wie kein anderer, die Welt der amerikanischen Hinterwäldler zu beschreiben und darzustellen. Und nicht nur oberflächlich, sondern auch die Sicht- und Denkweise der einzelnen Protagonisten wird meines Erachtens perfekt dargestellt, auch wenn man diese nicht immer teilen kann und will.

Man braucht etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzukommen, zumal zu Beginn auch unklar ist, wie sie sich entwickelt, aber zum Ende hin nimmt sie dann endlich mehr Fahrt auf. Auch wenn dann alles für meinen Geschmack etwas zu schnell geht.

Fazit:

Es ist ein guter und typischer Edward Lee Roman, gehört aber leider nicht zu den besten von ihm. Aber als Fan von Lee und Rednecks kommt man definitiv auf seine Kosten.


Wertung:

3 von 5 Sternen

Über den Autor:

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 45 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.


 

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