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Helena Reinhardt

Sonnwendtod

Rezension © 2021 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

Broschiert: 272 Seiten
    Verlag: Emons Verlag
    Sprache: Deutsch
  ISBN-13: 978-3-7408-1155-6

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Kurzbeschreibung

Was symbolisieren die steinernen Köpfe, umrankt von grünen Blättern, die sich seit Jahrhunderten in manchen Kirchen finden? Die Suche nach der Antwort führt Autorin Silvia Salomon in den Nordschwarzwald – und mitten hinein in einen geheimnisvollen Mordfall um Wiccakult und heidnische Bräuche. Weil sie die Tote gefunden hat, gerät Silvia unter Verdacht. Mit Hilfe eines einheimischen Journalisten, der eine Titelstory wittert, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter – und setzt damit ihr Leben aufs Spiel.

Meine Meinung:

Silvia wollte eigentlich gar nicht so tief in die Geschichte der Blattgesichter eintauchen. Denn das diese mit dem Wiccakult zusammenhängen hatte sie nicht gewusst. Aber durch den Mord an der jungen Frau, die sie gefunden hat, wird sie neugierig und taucht immer tiefer ein in die Geschichte der Köpfe und des Kults. Das auch deswegen, weil sie sich von der Schuld befreien will, die plötzlich über ihr schwebt, dass sie etwas mit dem Tod zu tun haben könnte. Nebenbei gibt es noch die Geschichte ihrer besten Freundin, bei der sie zum Schreiben ihres Buches Unterschlupf gefunden hat. Diese ist aus ihrem Job gemobbt worden – ausgerechnet vom Mordopfer. Und sie ist depressiv. Das macht sowohl Silvia als auch dem Mann ihrer Freundin zu schaffen. Das alles und die Tatsache, dass sie bei ihren Ermittlungen immer wieder in Gefahr gerät, macht es wirklich spannend.

Silvia ist eigentlich eine resolute Frau, die weiß, was sie will. Aber manchmal steht sie dann doch hilflos da, wenn es Situationen sind, mit denen sie noch nicht konfrontiert wurde. So die Depression ihrer Freundin. Silvia weiß nicht, wie sie mit ihr umgehen soll.

Man kann sich leicht mit Silvia identifizieren, da es für jeden eine Herausforderung wäre, erstmals mit Depression zu tun zu bekommen und gleichzeitig als Verdächtige in einem Mordfall zu gelten. Der Journalist ist ein herrlicher Kauz, der das Ganze immer wieder auflockert. Selbst der Kommissar, der den Fall bearbeitet, wird mit der Zeit doch noch sympathisch.

Alles in allem ein sehr guter Krimi, vor der Kulisse des Nordschwarzwaldes genau richtig angesiedelt. Das Lesen hat Spaß gemacht und man lernt sogar noch ein wenig über alte Bräuche.

Lesenswert!!!

 

Über die Autorin

Helena Reinhardt, 1961 in Duisburg geboren, zog 2009 aus dem Ruhrgebiet an den Rand des Nordschwarzwalds. Nach abgeschlossenem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Neugermanistik mit Schwerpunkt Literatur arbeitete sie u.a. im Sekretariat eines Biochemieprofessors, im Büro eines Bestattungsinstituts und als VHS-Dozentin im Bereich Englisch. Grüne Männer sind 2002 in ihr Leben getreten. Helena Reinhardt ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern«.

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