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Chris Meyer

Der Blutkünstler

(Tom-Bachmann-Serie 1)

Rezension © 2021 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

Broschiert: 368 Seiten
    Verlag: Ullstein Buchverlage
  ISBN-13: 9783548063768

Kurzbeschreibung

Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.

Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.

Tom Bachmann, der „Seelenleser“ des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

Meine Meinung:

Profiler ist kein leichter Job. Erst recht nicht, wenn man es mit einem Typen wie dem Blutkünstler zu tun hat. Dessen „Kunstwerke“ sind ziemlich eklig, aber über Kunst kann man ja trefflich streiten. Als Leser bekommt man Einblick in die Arbeit des Profilers und seines Teams, sowie in die Arbeits- und Denkweise des Blutkünstlers. Das macht die Sache nicht wirklich einfacher. Tom ist ein Einzelgänger, der keine tiefere Bindung zu anderen Menschen zulassen möchte. Dies gilt nicht nur für seinen Job sondern auch für sein Privatleben. Sich mit ihm in irgendeiner Form zu identifizieren ist äußerst schwierig. Die Kollegin Ira, mit der er unter anderem zusammenarbeitet, ist da kein Stück besser. Auch sie steht nicht auf zwischenmenschliches. Die Kollegin Katja ist da zwar anders, hat aber trotzdem ein Problem mit Tom. Dann ist da noch Philipp, der auch mit ins Team gehört und für die IT zuständig ist. Er scheint irgendwie mit allen auszukommen, auch wenn die eigentlich nicht an anderen Menschen interessiert sind. Also, zusammengefasst: die Hauptprotagonisten gehören nicht zu den sympathischen Menschen, auch wenn sie auf der guten Seite sind und der Blutkünstler ist auf der falschen Seite mit etwas abartigen Ideen um sympathisch zu sein. Trotz allem ist der Thriller äußerst spannend und nimmt richtig an Fahrt auf. Die psychische Seite des Falls lässt den Leser nicht kalt, denn schließlich geht es hier um Menschen, die aufs Übelste entstellt und gequält wurden. Teilweise „darf“ man auch an diesem Leid teilhaben.

Ein äußerst brutaler, trotz alledem spannender Roman, der durch seine Sachlichkeit in vielen Bereichen besticht um dann doch noch die humane Seite findet um das Leiden der Opfer und der Angehörigen zu vermitteln.

Lesenswert!!!

 

Über den Autor

Chris Meyer hat sich von Berufswegen schon oft mit der Frage beschäftigt, warum ein Mensch zum Serienmörder wird. Bis heute gab es keine zufriedenstellende Antwort. Also nähert sich Chris Meyer dem Bösen weiterhin in literarischer Form und erfindet fiktive Killer, die dichter an der Realität sind, als man glaubt. Mit Familie und Hund lebt Chris Meyer in der schönsten Stadt der Welt – Köln.

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