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Gunnar Schwarz

Siehst Du, wie sie sterben

Rezension Copyright 2021 by Ute Spangenmacher
für bookola.de

Verlag: FEUERWERKE Verlag
Taschenbuch, 250 Seiten
Erschienen am 22.04.2021
ISBN: 978-3-945362-96-9
11,90 €
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Kurzbeschreibung

Ein Serienkiller verziert seine weiblichen Opfer mit mysteriösen Zeichen und Botschaften. Anschließend tötet er sie und platziert die Körper an sorgsam ausgewählten Orten.

Nach dem Fund der dritten Leiche muss Kriminalkommissar Marc Wittmann sich eingestehen, dass er mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt. Er wendet sich an die eine Person, die er eigentlich nie wieder sehen wollte: seine Ex-Freundin Frieda Rubens, die namenhafte Psychologin, Buchautorin und Expertin für abnorme Rechtsbrecher.

Obwohl auch sie keinerlei Lust auf eine Zusammenarbeit verspürt, ist sie zu fasziniert, um abzusagen. Denn der Fall weist überaus interessante psychologische Komponenten auf, und die Botschaften des Killers legen nahe, dass er seine Mordserie noch lange nicht beendet hat. Vielmehr scheint er mit jedem Opfer einen immer enger werdenden Kreis um sein eigentliches Ziel zu ziehen. Zu spät erkennen Frieda und Marc, wie persönlich dieses Ziel tatsächlich ist ...

Meine Meinung

Frieda und Marc sind sich eigentlich einig, dass sie nicht miteinander arbeiten wollen. Aber Marcs Chef besteht darauf. Daraus machen die beiden das Beste. Allerdings ist es nicht ganz einfach, da beide ziemliche Sturköpfe sind. Frieda ist von Serienkillern fasziniert, was ihr die Mitarbeit an dem Fall anscheinend leichter macht. Allerdings kommt auch sie nicht direkt auf die Zusammenhänge, die die Einzelheiten der Morde miteinander verbinden und eventuell zum Täter führen könnten. Der Fall wird nicht einfacher und Frieda und Marc geraten zusehends in den Fokus der Presse und auch des Täters.

Die beiden sind ein komisches Paar. Irgendwie können sie von ihrer gemeinsamen Vergangenheit nicht wirklich lassen, wollen dies partout nicht wahrhaben. Die Zusammenarbeit gestaltet sich teilweise problematisch, da Marc sowieso seine eigene Methode für die beste hält und Frieda überzeugt ist, dass sie weiß, wie der Serienkiller vorgeht. Beides ist nicht ganz falsch, dummerweise aber auch nicht richtig.

Der Roman ist überaus fesselnd. Die Geschichte nimmt rasant an Fahrt auf und das Ende ist nicht wirklich absehbar, da die meisten Dinge erst zum Ende hin gelöst werden. Marc und Frieda geraten in Situationen, in denen sie ihr Leben aufs Spiel setzen, sind aber stur genug um trotzdem an dem Fall weiterzuarbeiten. Gerade die beiden Hauptakteure Marc und Frieda sind sehr glaubwürdig dargestellt. Auch wenn man sich vielleicht nicht hundertprozentig in sie hineinversetzen kann, so sind ihre Motive für ihr Handeln doch durchaus nachvollziehbar. Den Täter erlebt man nur durch Briefe, die er an eine Göttin verfasst hat, die wohl aber durchaus menschlich zu sein scheint. Das Verwirrspiel ist groß, aber der Wunsch des Lesers/der Leserin, die Lösung zu erfahren, steigt mit jeder gelesenen Seite. Die psychologische Seite des Falls ist sehr interessant und wird auch ausreichend vertieft.

Lesefutter mit Gänsehautgarantie!!!

Über den Autor

Gunnar Schwarz konnte gar nicht anders. Als Kind der späten Siebzigerjahre in eine schreibende Familie hineingeboren, war sein Weg zum Schriftsteller gewissermaßen vorgezeichnet.

Vielseitig inspiriert von seinen Eltern und Schwestern, verfasste er bereits als Jugendlicher erste Kurzgeschichten und entwickelte einen beeindruckend facettenreichen Schreibstil. Das Genre, in dem er sich am meisten zu Hause fühlt, wird schließlich der Thriller. Der Wunsch, mit seinen eigenen Worten einen spürbaren Nervenkitzel zu erzeugen, lässt ihn tagtäglich an seinen Geschichten arbeiten. Wenn Gunnar den Schreibtisch verlässt, dann am liebsten für lange Spaziergänge mit seinem Hund. Die Stille des norddeutschen Landlebens wirkt dabei inspirierend und schafft Raum für die Entstehung neuer Ideen. Gunnar mag die Ruhe und Zurückgezogenheit. Und obwohl er eigentlich weder schüchtern, noch unansehnlich ist, hat er beschlossen, sein Gesicht vorerst geheim zu halten.

 

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