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Kevin Hearne

Tinte & Siegel

Die Chronik des Siegelmagiers 1

Rezension © 2021 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

Broschiert: 384 Seiten
Aus dem Englischen von Friedrich Mader
(Orig.: Ink & Sigil. Al MacBharrais)
    Verlag: Klett-Cotta
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3608982035
    ISBN-13: 978-3-608-98203-9
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Kurzbeschreibung

»Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner noch zu retten ist.« Al MacBharrais

Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind.

Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Fergus wurde bei den Highland-Spielen von einem schlecht geworfenen Baumstamm erschlagen, Ramsey wurde von schusseligen amerikanischen Touristen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, überfahren. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften Menschenhandel mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war ...

 

Meine Meinung:

Al bei seiner Arbeit als Siegelagent zu begleiten ist herrlich. Dadurch die Geschichte sowohl von ihm als auch seiner Mitarbeiterin Nadia zu erfahren ist überaus interessant. Diese Geschichten erfährt man, weil Al sie dem Hobgoblin Buck erzählt. Was er immer über seine Sprach-App macht. Der arme Kerl muss schon wunde Finger vom vielen Tippen haben. Er ist aber nicht nur in England und Schottland unterwegs, sondern schafft es auch über den großen Teich. Denn bis dorthin zieht sich die Spur, die sie wegen der entführten Feenwesen verfolgen.

Die ganze Geschichte beginnt damit, dass Gordie, ein Schüler Als, tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, wo er an einem Rosinenscone erstickte. Dadurch muss Al in Aktion treten, denn Gordie hat in seiner Wohnung Dinge gemacht, die von Menschen nicht gesehen werden sollten. Dort findet Al auch den Hobgoblin Buck, den er rettet und mitnimmt. Da weiß Al noch nicht, dass der Fluch, der auf seiner Stimme lastet, nicht der einzige ist.

Al ist ein liebenswerter Kerl, der in seiner Aufgabe als Siegelagent richtig aufgeht. Auch mit den meisten Feenwesen, die in seinem Gebiet leben, hat er ein recht gutes Verhältnis. Bei diesem Abenteuer muss er aber auch mit den diversen Gottheiten auskommen und auf ihre Hilfe hoffen. Seine Mitarbeiterin Nadia, die auch besondere Kräfte hat, hilft ihm nicht nur bei der Bekämpfung bösartiger Wesen, sondern nimmt sich auch seines Unternehmens an, das zur Verschleierung seiner eigentlichen Tätigkeit dient. Er hat eine Druckerei und über diese wird die Arbeit als Siegelagent getarnt.

Der Hobgoblin, den er bei sich unter Vertrag nimmt, damit er offiziell auf der Erde bleiben darf, ist ein ganz besonders Kerlchen. Er muss ab und an etwas stehlen dürfen, denn sonst muss er sich anderen Schabernack ausdenken, der selten jemandem zugute kommt. Aber er ist auch sehr hilfreich. Und nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten, lernt er doch ziemlich schnell, sich an die Gepflogenheiten auf der Erde zu gewöhnen. Manchmal kann er sogar Leben retten.

Das Ganze ist so herrlich geschrieben, dass es wirklich Spaß macht, in die Geschichte einzutauchen. An Al gewöhnt man sich ziemlich schnell, Nadia ist schon ein etwas härterer Brocken, da sie meist ziemlich mürrisch wirkt, aber im Grunde ihres Herzens ist sie auch eine gute. Und Buck, der Hobgoblin, ist sowieso einfach nur schräg. Man muss ihn mögen.

Natürlich gibt es auch ein paar Personen, die nicht ganz so sympathisch rüberkommen. Da wäre die Polizistin Munro, die unbedingt beweisen will, das Al am Tatort bei Gordie war. Aber Al hat seine Methoden, damit man es ihm nicht nachweisen kann. Und natürlich sind auch ein paar Gottheiten dabei, die nicht unbedingt so nett sind, wie man es von ihnen erwartet.

Das ist ein wundervolles Leseerlebnis. Da freue ich mich schon auf eine Fortsetzung.

 

Über den Autor

Kevin Hearne, geboren 1970, lebt in Arizona und unterrichtet Englisch an der High School. »Die Chronik des Eisernen Druiden« machte ihn unter Fantasylesern mit einem Schlag weit über die USA hinaus bekannt.

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