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Marc Voltenauer

Das Licht in Dir ist Dunkelheit

Rezension © 2021 by Ute Spangenmacher
für BookOla.de

Broschiert: 448 Seiten
    Verlag: Emons Verlag
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3740811536
    ISBN-13: 978-3740811532
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Kurzbeschreibung

Ein abgeschiedenes Bergdorf in den Alpen. Die beschauliche Welt gerät aus den Fugen, als in der Kirche ein Toter gefunden wird, grausam zugerichtet und drapiert wie Jesus am Kreuz. Kommissar Andreas Auer von der Kriminalpolizei Lausanne ahnt, dass dies erst der Auftakt zu einer blutigen Serie ist. Und er soll recht behalten. In der Enge der Dorfgemeinschaft geschieht ein weiterer verstörender Mord. Es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit - und gegen einen kaltblütigen Täter, der sich als Instrument Gottes betrachtet.

Meine Meinung:
Andreas Auer ist ein zwar etwas eigensinniger, aber trotzdem sympathischer Kerl. Er wohnt mit seinem Partner in dem kleine Dorf und ist  dementsprechend erschüttert, dass ausgerechnet in seinem Ort ein Mord passiert. Natürlich übernimmt er die Ermittlungen und sein Freund, der Journalist ist, hilft ihm bei den Recherchen. Natürlich ist auch seine Kollegin Karine mit vor Ort und kommt in den Genuss, bei den beiden zu wohnen. Das ist auch nötig, da es ja nicht bei dem einen Mord bleibt. Zwei andere Kollegen wohnen in einem örtlichen Hotel, damit sie immer vor Ort sind.
Zwischendurch „darf“ der geneigte Leser auch in die Gefühls- und Gedankenwelt des Mörders eintauchen, wobei es mir besonders gefallen hat, dass diese Kapitel immer mit „der Mann der kein Mörder war“ angefangen haben. Sehr nett!
Die Suche gestaltet sich schwierig, da die Bewohner zwar eine Ahnung haben, was da passiert, zumindest nach dem zweiten Mord, aber eigentlich nicht glauben wollen, dass die Taten etwas mit dieser alten Geschichte zu tun haben.
Auer und seine Kollegen finden immer mehr heraus und tauchen immer mehr in die Geschichte des Ortes ein. Und in die Geschichte der Kirche. Schließlich wurden immer Bibelzitate an den Tatorten gefunden. Und wie sich bald herausstellt, nicht nur dort.
Auer gerät unter Druck. Er muss Ergebnisse liefern. Er hat auch schon eine Ahnung, aber er will sich erst sicher sein. Zum Glück hat er Verbindungen zum FBI in den USA, denn die braucht er für seinen Fall auch.
Es ist interessant, den Gedankengängen des Kommissars zu folgen, wie er mit immer neuen Erkenntnissen das Bild des Täters Gestalt annehmen lässt. Auch seine Kollegin und die Kollegen sind immer bereit, sich neue mögliche Szenarien auszudenken, um auf die Spur des Täters zu kommen. Dieser erzählt zwischenzeitlich seine Lebensgeschichte, was bedeutet, dass der Leser/die Leserin dem Kommissar voraus ist. Dummerweise aber trotzdem nicht früher weiß, wer der Täter ist. Aber die Erzählungen des Täters sind das, was einen wirklich bedrückt. Es ist unglaublich grausam, was ihm da in seiner Kindheit angetan wurde.
Das Ende des Romans ist zwar nicht unbedingt ein Feuerwerk an Action, aber trotz alledem absolut faszinierend. Sehr gut gemacht.
Der Roman ist superspannend geschrieben. Allerdings würde ich ihn nicht als Kriminalroman einordnen wollen. Das läuft mehr auf Thriller raus.  Was er aber auf alle Fälle ist: Lesefutter!!!


Über den Autor:

Marc Voltenauer, geboren 1973 in Genf, studierte zunächst Theologie und arbeitete dann im Bankwesen und in der Pharmaindustrie. Seine Romane gewannen in der Schweiz renommierte Literaturpreise. Er lebt mit seinem Partner in dem kleinen Dorf Gryon in den Waadtländer Alpen, das ihm als Inspiration für seine Romane dient.

 

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