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Stephen King Lesung am 19.11.2013
im Circus Krone in München

Bericht Copyright 2013 by Ute Spangenmacher für bookola.de/stephen-king.de

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Bild Copyright 2013 by stephen-king.de

Also, ich muß sagen, das Stephen King mit dieser Aktion wieder ein paar Pluspunkte machen konnte. Wir hatten ja das Glück, etwas früher rein zu dürfen zwecks des Meet&Greet. Dort wurden wir von einer sehr freundlichen Frau des Heyne-Verlages in einen separaten Bereich gebracht, wo wir Schnittchen und Getränke gereicht bekamen, nachdem wir erstmal jeder noch eine Ausgabe von Doctor Sleep und noch einige Anweisungen bekamen. Zuerst konnte man sich dort schonmal mit den anderen Glücklichen bekanntmachen und auf den Auftritt Kings warten. Der war dann auch plötzlich einfach mal da und gab jedem Anwesenden brav das Pfötchen. Äh, entschuldigung: die Hand. Und musste sich schonmal von Mr. RabbitTrick den ersten Anpfiff abholen, da er ihn übersehen hatte. Nichts destotrotz fing er umgehend mit dem Signieren an und schon war er umringt von allen Anwesenden. Da hatte man das Gefühl, sie hätten Angst zu kurz zu kommen. Aber gut, auch das hat er bravourös und freundlich durchgezogen. Auch Fotos mit ihm waren kein Problem. Merkwürdiger weise musste ich nicht danach fragen, sondern er bestand darauf, bevor er das Buch signierte. Ich hatte mich für Sara entschieden, dass ich auch für unsere Sara signieren ließ. Schließlich hat sie ja ihren Namen von dem Buch. Das hat dann wohl auch ihn leicht beeindruckt. Was er aber unbedingt loswerden musste war: "Du bist aber klein." Als ob er der Riese wäre. Aber gut.
Alles in allem ein sehr freundlicher, umgänglicher King. Das hätte ich nicht gedacht. Irgendwo hatte ich so die Idee, dass er sich etwas unnahbarer geben würde. Nun denn, nachdem er sich dann die Finger wund signiert hatte, durften wir wieder hinaus und wurden von der netten Dame in die Manege geleitet, wo sie uns unsere Plätze zeigte, aber auch darauf bestand, dass man Taschen an der Garderobe abgab. Auch egal, was tut man nicht alles. Da wir vorher auch noch ein bisschen Smalltalk mit dem Moderator des Abends, Herrn Scheck, hatten, dachte ich mir schon, dass das ziemlich interessant werden könnte. Schließlich ist er auch ein sehr humorvoller Mensch.

Da saßen wir denn und warteten darauf, dass es endlich losgeht. Beim Umschauen konnte ich wenigstens AQ entdecken, die Plätze in der vordersten Reihe ergattern konnte. Das war spaßig und wir haben uns auch noch ein bisschen unterhalten. Dann ging es endlich los und nach einer kurzen Einleitung von Herrn Scheck kam dann endlich Stephen King auf die Bühne. Riesiger Applaus brandete auf und den gab es im Laufe des Abends noch öfter. Wer hätte gedacht, dass bei einer Lesung eines "Horror-Autors" soviel gelacht wird. War ja mehr wie bei einem Comedian. Und es gab auch ständig Applaus. Fast nach jeder Antwort Kings wurde geklatscht (deswegen dauerte das Ganze dann wohl auch etwas länger als geplant). Und das Herr Scheck durchaus auch seinen Spaß hatte, konnte man ihm deutlich ansehen. (Was man von den Bodyguards an der Seite der Bühne nicht unbedingt behaupten konnte. Die machten eher den Eindruck, als wüssten sie nicht so ganz genau, um was es geht. Und Pokerface scheint für einige da auch Programm zu sein.)
Nachdem King seinen Teil gelesen hatte (und ich war doch sehr erstaunt über mich selbst, dass ich erstaunlich viel verstanden habe. Schließlich braucht man seine Englischkenntnisse nicht allzuoft), durfte er sich endlich setzen und David Nathan wurde auf die Bühne gebeten. Der legte auch gleich los mit seinem Teil der Lesung und das war natürlich grandios. Er ist einfach super. Selbst King schien begeistert, obwohl er wohl eher nichts verstanden hat. Wie er nachher aber sagte, habe er an der Art und Weise, wie Nathan gelesen hat erkannt, was er vorliest. Vielleicht hat's ihm aber auch nur irgendeiner gesagt. David Nathan verschwand dann aber hinterher auch gleich wieder von der Bühne und ward quasi nicht mehr gesehen. Sorry, vor mir saß Mr. RabbitTrick, da hatte ich Zwerg natürlich nicht mehr den vollen Überblick. Aber es schien, als sei David Nathan gleich wieder verschwunden. Schade eigentlich. Er hat dann doch schon eine ziemlich geniale Stimme, der ich gerne länger gelauscht hätte.
Die letzte Antwort Kings auf die letzte Frage hat mir persönlich am besten gefallen. Die Frage war: Kennen sie Fußball und den FC Bayern München? und King antwortete spontan und sehr deutlich: NO! Super, das gibt hundert Extra-Punkte!!!

Summa Sumarum ein rundum gelungener Abend, für den sich all die Strapazen gelohnt haben. Die eigentlichen Strapazen kamen erst hinterher, da wir uns beeilen mussten, um unseren Zug noch zu bekommen. Dann hatten wir knappe 2 Stunden Aufenthalt in Stuttgart und das ist nachts um 2 ziemlich tot. Um dann in dem ICE, mit dem wir von dort aus weiter nach Mannheim fuhren, feststellen mussten, dass dieser schon in München gestartet ist. Wir hätten also einfach länger dortbleiben können und dann gemütlich bis Mannheim durchfahren können. Für's nächste Mal wissen wirs. Nun muss Herr König leider nochmal nach Deutschland kommen, damit wir unser neu erworbenes Wissen auch einsetzen können.

So, nun ist es schon Mittwochabend und ich habe bisher seit Dienstagmorgen um 6 Uhr immerhin schon so ungefähr 3 Stunden Schlaf abbekommen. Deswegen würde ich sagen wollen: Gute Nacht und träumt schön von diesem unvergesslichen Erlebnis. Ich werde es auf jeden Fall.

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