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Hörbuchrezensionen Stephen King Stephen King: Sunset - Das Pfefferkuchen-Mädchen

PostHeaderIcon Stephen King: Sunset - Das Pfefferkuchen-Mädchen

Dienstag, den 16. Juni 2009 um 01:00 Uhr | PDF Drucken E-Mail
Stephen King
sunset_pfefferkuchen
  Sunset
Das Pfefferkuchen-Mädchen und andere Erzählungen

5 CDs   gelesen von Anna Thalbach und Katharina Thalbach 

Verlag:
Random House Audio;
Auflage: 10. November 2008
Sprache:
Deutsch
ISBN-10:
3866049951
ISBN-13:
978-386604995
19,95 € unverbindl. Preisempf.

bestellen bei Amazon
 
auch als Hardcover erhältlich

Katharina Thalbach und Anna Thalbach lesen die Short Stories „Das Pfefferkuchen-Mädchen“, „Harveys Traum“, „Abschlusstag“, „Die New York Times zum Vorzugspreis“, und „N.“ aus Stephen Kings Erzählband „Sunset“.

Das Pfefferkuchen-Mädchen:
Die Geschichte ist extrem fesselnd und sie hat so eine gewisse Stimmung, wie sie für King oft typisch ist. Das Emily während der Flucht an die schöne Landschaft denken musste, ist gar nicht so abwegig. Schließlich betonte es die Tatsache, dass sie von dem Moment an wieder in ihrem Metier war und ihre Überlegenheit fühlte. Anfangs, als Emily mit dem Laufen anfing, muß man fast unwillkürlich an Forrest Gump denken.

Harveys Traum:
Das beste an der Geschichte sind die Bilder! Harvey am Küchentisch, das gleißende Sonnenlicht, die Staubpartikel die herumschweben, diese reale Beschreibung der Atmosphäre! Man hat das Gefühl, man lehnt selber an der Spüle da in der Küche, und beobachtet ihn.

Abschlusstag:
Man lernt ein junges, eher luxuriöses Highschool-Pärchen kennen, das gerade noch beim Tennisspielen ist, aber erfährt schon viel von den Gefühlen und sieht, dass auch hier die Idylle trügt.
Einfach grandios, wie alltägliche Probleme erzählt werden und plötzlich alles unwichtig wird.
King hat recht, dass "Abschlusstag" nicht als Dichtung sondern als eine Art Niederschrift zu verstehen ist.

Die New York Times zum Vorzugspreis:
Eine sehr fantastische Geschichte ohne viel drum herum, man ist gleich direkt im Geschehen. Das Ende ist nicht vorhersehbar, da man vermutet, daß etwas in der New York Times etwas über den Unfall steht und diese zum Vorzugspreis verkauft wird. Aber King hatte da eine ganz andere Idee.

„N.":
Die Erzähltechnik mit den kingtypischen Rückblenden und dieser Brief-Manuskript-Stil und die intensive und gut recherchierte Darstellungen der "obsessive compulsive disorder" (Zwangsneurose) ist so überragend, dass man sofort in die Geschichte hineingezogen wird und bis zum Ende gefesselt bleibt.


Aktualisiert (Freitag, den 03. Juli 2009 um 21:30 Uhr)

 

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