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Stefan Burban
Der Ruul-Konflikt 1
Düstere Vorzeichen

Rezension © 2014 by Martin Wagner für BookOla.de
Stefan Burban: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen
Titel: Band 1: Düstere Vorzeichen
Reihe: Der Ruul-Konflikt
Verlag: Atlantis Verlag
Publikationsjahr: 2010
Autor: Stefan Burban
Titelbild: Thomas Knip
Umschlaggestaltung: Timo Kümmel
Umfang: 254 Seiten
Bindung: Hardcover
Preis: 14,90 €
ISBN-10: 3941258230
ISBN-13: 978-3941258235
€ 14,90

Kurzbeschreibung
Im Jahre 2140 hat die Menschheit mehr als sechzig Sonnensysteme kolonisiert und lebt mit dem Großteil ihrer Nachbarn in friedlicher Koexistenz, in der Handel und Diplomatie im Vordergrund stehen. Nur die Ruul, eine rätselhafte und aggressive Nomadenrasse, greifen immer wieder entlegene Kolonien an. Um dieser Bedrohung Herr zu werden, baut die Terranische Flotte mit der TKS Lydia den Prototyp einer völlig neuen Klasse von Kriegsschiffen, die den endlosen ruulanischen Angriffen Einhalt gebieten soll. Doch bereits auf dem Testflug kommt es zu einer Katastrophe, die verheerende Auswirkungen auf die Zukunft aller Völker haben wird ...

Meine Meinung:
Der Weltraum und seine Unendlichkeit haben schon viele Autoren, egal ob Autoren von Romanen oder Drehbüchern inspiriert. Es ist ja auch kein Wunder, dass dieser großen Leere so etwas gelingt, denn die Unendlichkeit bietet eben auch unendlich viele Ideen für außerirdische Spezies und Abenteuern auf fremden Planeten oder im Weltraum selbst.

Die Inspiration der Unendlichkeit des Alls hat auch Stefan Burban genutzt und mit „Düstere Vorzeichen“ dem ersten Band seiner Space Opera „Der Ruul-Konflikt“ erschaffen. Erschienen ist das Buch 2010 beim Atlantis Verlag und der Autor entführt die Leser in die Zukunft der Menschheit, genauer gesagt ins Jahr 2140. 2140 hat die Menschheit mehr als sechzig Sonnensysteme kolonisiert und ist dabei auf zwei außerirdische Spezies getroffen, mit denen Probleme am Horizont zu sehen sind, die Ruul, eine aggressive Nomadenrasse, und die Til-Nara, insektoide Wesen.

Um der Bedrohung am Horizont begegnen zu können, haben die Menschen eine neue Form von Raumschiff konzipiert, das die besten Seiten von Schlachtschiff und Trägerschiff kombiniert, ohne dabei Feuerkraft und Kapazitäten für die Angriffsschiffe einzubüßen. Das Schiff, die TKS Lydia, geht mit einer neuen Crew und voller Hoffnungen auf einen Testflug. Während die Crew und insbesondere die Offiziere sich noch zusammenfinden müssen und übergangene Mitglieder ihren Zorn noch am Herunterschlucken sind, wird die Lydia angegriffen und ein Verrat den niemand erwartet hat, führt zu einer herben Niederlage und dem Kontrollverlust. Das Schiff ist in den Händen der Ruul und wird für deren Zwecke missbraucht. Jetzt zeigen sich aber die Talente der einzelnen Offiziere und der Besatzungsmitglieder. Der Kapitän, Vincent di Carlo, konnte sich mit einigen Soldaten und Mitgliedern der Brückencrew auf dem eigenen Schiff verstecken und plant nun, mit deren Hilfe, und mit Hilfe von anderen versprengten Gruppen die Rückeroberung. Dabei werden dann endlich die Zwiste ausgeräumt. Ob das Schiff aber noch rechtzeitig zurückerobert werden kann, bevor ein Krieg zwischen den drei Völkern unausweichlich wird, das steht in den Sternen und natürlich in den letzten Seiten des Buches.

Ein spannender Einstieg, der kurz von der Vorstellung der Antagonisten und Protagonisten unterbrochen wird, um dann bis zum Ende spannend zu bleiben. Mehr kann man sich nicht wünschen. Und doch bekommt man mehr. Runde Charaktere, mit jede Menge Hintergrund und jeder Menge Entwicklung auf Basis der Erlebnisse in der Geschichte. Traurige und auch heroische Einzelschicksale und jede Menge Weltall mit viel Technik und tollen Beschreibungen unterschiedlichster Szenen. Stefan Burban hat hier vieles richtig gemacht und ich freue mich auf den zweiten Band der Reihe. Auch der Verlag hat vieles richtig gemacht. Zum einen ist das Lektorat wirklich gelungen, zum anderen ist so ein Lesebändchen wirklich edel und macht aus jedem Buch etwas mehr als ein normales Hardcoverbuch. Etwas weniger ansprechend, und ich meckere hier jetzt auf hohem Niveau, weil mich alles andere komplett überzeugt hat, ist das Coverbild. Das finde ich zu krude und nicht wirklich ansprechend, da es mich zu sehr an uralte Grafik von Computerspielen aus dem letzten Jahrtausend erinnert.

Fazit:
Der erste Band der „Ruul-Konflikt“-Reihe, „Düstere Vorzeichen“, führt gekonnt in die Reihe ein und stellt nicht nur alle Protagonisten und Antagonisten und deren technische Ausstattung vor, er schafft auch ein großes Interesse an den Folgebänden. Dafür sorgen neben den bereits oben genannten Antagonisten und Protagonisten auch der Schreibstil, der sowohl Spannungsbögen liefert als auch tolle Beschreibungen, auch die gesamte Geschichte. Ich will mehr!

448 Seiten € 9,99 [D]
Übersetzung: Uta Hege
Broschur
€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-13: 9783548284620
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