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Stefan Burban

Das gefallene Imperium 1
Die letzte Bastion

Rezension © 2014 by Martin Wagner für BookOla.de
Stefan Burban: Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion
Titel: Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion
Verlag: Atlantis Verlag
Art: Roman, Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Publikationsjahr: 2013
Titelbild: Allan J. Stark
Umschlaggestaltung: Timo Kümmel
erhältlich als Taschenbuch
ISBN: 978-3864021084
€ 13,90
als Hardcover (laminierter Pappband)
mit Lesebändchen, ca. 306 Seiten
direkt beim Atlantis Verlag
oder natürlich auch als eBook bei Amazon

Kurzbeschreibung
Die Terranisch-Imperiale Liga führt seit Jahren Krieg gegen die Drizil.
Als die Drizil schließlich eine erfolgreiche Invasion des Sol-Systems durchführen und ihnen nach erbittertem Kampf sogar die Erde in die Hände fällt, scheint alle Hoffnung verloren.
Vielerorts bricht der organisierte Widerstand zusammen.
Lediglich einige wenige, isoliert liegende, menschliche Kolonien entgehen dem Zugriff des Feindes. Eine dieser letzten freien Enklaven der Menschheit ist der abgelegene Planet Perseus – die Heimatbasis der 18. Legion ...

Meine Meinung:
Das Sciencefiction-Genre ist seit vielen Jahren äußerst beliebt. Filme, Fernsehserien, Spiele und Romane erfreuen sich, trotz der immer greifbareren Realität, nach wie vor großer Beliebtheit. Die Filme werden zu Kassenschlagern und die Vielzahl der erscheinenden Romane und Spiele zum Thema sprechen auch eine deutliche Sprache. Gerade diese Erfolge sorgen auch immer wieder dafür, dass kleinere Verlage mit noch unbekannten Autoren eine Veröffentlichung wagen.

Einer dieser kleineren Verlage, wobei das Adjektiv bei der Masse an Veröffentlichungen bald kaum noch zutrifft, ist der Atlantis Verlag aus Stolberg, der in den letzten Jahren bereits einige Reihen und Einzelromane zum Thema herausgebracht hat. Die aktuellste Sciencefiction-Reihe ist „Das gefallene Imperium“ von Stefan Burban. „Die letzte Bastion“, als erster Band der Reihe, beschreibt  eine düstere Zukunft der Menschheit und insbesondere des Planeten Erde, wenn die Drizil, eine kämpferische außerirdische Rasse, in der Mitte des 29. Jahrhunderts unser Sonnensystem angreifen.

Diesen Angriff erlebt eine kleine Flotte der Menschen unter dem Befehl von Captain Horatio Lestrade quasi aus sicherer Entfernung, so wie sie es vom Oberbefehlshaber der Streitkräfte befohlen bekommen haben. Als die Erde zu fallen droht, erhält diese kleine Flotte den Befehl zum Rückzug, um den Widerstand, sofern überhaupt möglich, an einem sicheren Ort zu organisieren. Diesen Ort finden Sie auf der Koloniewelt Perseus, fernab der Erde und der bekannten Flugrouten. Dort angekommen beginnt der mittlerweile zum Commodore ernannte Horatio mit dem Aufbau des Widerstands, auf dem Planeten beinahe gegen dessen Gouverneur, aber mit dem Militär in dessen Umlaufbahn ohne zu zögern. Einige Raumschiffe werden direkt auf Erkundungsmissionen geschickt, andere patrouillieren den freien Sektor um den Planeten Perseus. Auf einem der Erkundungsraumschiffe, befindet sich der fünfköpfige Feuertrupp Schneller Tod mit Edgar, Becky, Galen, Li und Vincent, der bald Auge in Auge mit dem Feind auf fremden Planeten kämpfen muss, um dringend benötige Informationen über die Kommunikationswege der Drizil in Erfahrung zu bringen, die auch beim Kampf um Perseus von Bedeutung sind. Commodore Lestrade und der Feuertrupp erleben dabei nicht immer nur gute Zeiten und der Tod und das Misstrauen sind die ständigen Begleiter. Das die Erde am Ende dieses Bandes immer noch nicht wieder in Menschenhand ist, deutet auf noch einige weitere Bände hin.

Auf diese weiteren Bände kann man sich auch durchaus freuen, denn Stefan Burban versteht einiges vom Handwerk des Autoren. Seine Figuren sind lebendig und rund und entwickeln sich passend zu ihren Erlebnisse fort. Die Kämpfe, sowohl die zwischen Raumschiffen, als auch auf Planeten zwischen Menschen und Drizil sind toll ge- und beschrieben. Dadurch, aber auch durch den Rest der Geschichte wird viel Spannung erzeugt und gehalten, was für den überaus erfolgreichen Spannungsbogen sorgt. All diese Dinge zusammen, führen dazu, dass man das Buch in einem Rutsch durchliest und dabei ein Kinoerlebnis hat. Neben dem Autoren, hat aber auch der Verlag mit dem Lektorat und der Bindung, mit Lesebändchen, alles richtig gemacht. Das beweist, dass das obige von mir hinzugefügte Adjektiv eigentlich nichts mehr dort zu suchen hat und der Verlag längst in einer oberen Liga mitspielt.

Fazit:
Der erste Band der „Das gefallene Imperium“ Reihe, „Die letzte Bastion“ von Stefan Burban, ist ein absolut überzeugender Sciencefiction-Roman mit allem, was man bei diesem Genre erwartet, tolle Raumschlachten und tolle Bodenkämpfe gegen eine tolle Alienrasse und insgesamt eine spannende Geschichte mit tollen Protagonisten und Antagonisten. Kaufen, lesen und auf den nächsten Band warten.

448 Seiten € 9,99 [D]
Übersetzung: Uta Hege
Broschur
€ 9,99 [D], € 10,30 [A], sFr 13,90
ISBN-13: 9783548284620
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